Frauentag in NRW: Tausende kämpfen für bedrohte Frauenrechte und Gleichstellung
Internationaler Frauentag: Schäffer äußert Besorgnis - Frauentag in NRW: Tausende kämpfen für bedrohte Frauenrechte und Gleichstellung
Tausende werden am 8. März in Nordrhein-Westfalen zum Internationalen Frauentag auf die Straße gehen. Bei den Protesten wird es um mehr Schutz für die Rechte von Frauen und Mädchen gehen. Verena Schäffer, Familienministerin des Landes, warnt, dass hart erkämpfte Fortschritte nun wieder in Gefahr seien.
In mehreren Großstädten, darunter Düsseldorf, Bonn und Köln, sind Kundgebungen geplant. Die Veranstalter rechnen in einigen Orten mit bis zu 4.000 Teilnehmenden, kleinere Versammlungen könnten etwa 750 Menschen zusammenbringen. Die Demonstrationen finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem Aktivistinnen sowohl aktuelle Erfolge als auch besorgniserregende Rückschläge bei der globalen Gleichstellung thematisieren.
Seit 2020 haben Länder wie Argentinien, Mexiko-Stadt und Kolumbien Abtreibungen legalisiert, während Frankreich das Recht auf Schwangerschaftsabbruch sogar in der Verfassung verankert hat. Griechenland und Thailand machten Fortschritte bei der Ehe für alle. Gleichzeitig hob die USA das Grundsatzurteil Roe v. Wade auf, die Taliban verhängten in Afghanistan drastische Einschränkungen, und Polen sowie Ungarn schränkten reproduktive Rechte ein.
In Deutschland bestehen weiterhin große Ungleichheiten bei der unbezahlten Care-Arbeit. Viele Mütter möchten ihre Arbeitszeit erhöhen, während Väter sich oft mehr Zeit mit ihren Kindern wünschen. Schäffer kritisiert die Rückkehr veralteter Rollenbilder und betont, dass Klischees weltweit die Rechte von Frauen untergraben.
Ab 2032 wird das deutsche Gewaltschutzgesetz jeder Frau einen gesetzlichen Anspruch auf Schutz vor Gewalt garantieren. Nordrhein-Westfalen bereitet sich bereits auf die Umsetzung vor – mit einem besonderen Fokus auf die Bekämpfung digitaler Gewalt.
Die Proteste fordern schnellere Schritte hin zur Gleichberechtigung und stärkere rechtliche Absicherungen. Das bevorstehende Gewaltschutzgesetz markiert zwar einen Fortschritt, doch Aktivistinnen warnen: Ohne anhaltenden Druck könnten die jüngsten Erfolge weiter bröckeln.
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