06 March 2026, 14:12

Großrazzia in Langenfeld deckt Wohnsitzbetrug und illegale Praktiken am Rhein auf

Ein detaillierter alter Stadtplan von Trapezunt, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und begleitenden Text über die Bevölkerung, Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Großrazzia in Langenfeld deckt Wohnsitzbetrug und illegale Praktiken am Rhein auf

Gemeinsame Razzia in Langenfeld deckt Wohnsitzbetrug und illegale Wohnpraktiken am Rhein auf

Bei einer gemeinsamen Aktion in Langenfeld sind betrügerische Meldepraktiken und illegale Wohnverhältnisse am Rhein aufgedeckt worden. Die Behörden entdeckten 12 Scheinanmeldungen, die auf Staatsbürger aus Osteuropa zurückgehen, die der EU angehören. Die Betroffenen werden nun aus den Melderegistern gestrichen. Die Ermittlungen förderten zudem weitere Missstände zutage, darunter Schwarzarbeit und gefälschte Vaterschaftsanerkennungen.

Erst vergangene Woche wurde die Initiative GeKo Rhein Wupper offiziell ins Leben gerufen, um solche Probleme in fünf Städten gezielt zu bekämpfen. Die neue Koordinierungsstelle mit Sitz in Wuppertal soll den städtübergreifenden Datenaustausch und die Kriminalprävention stärken.

Im Rahmen der Aktion in Langenfeld wurden 12 gefälschte Wohnsitze identifiziert, die auf Bürger aus Osteuropa registriert waren. Diese Scheinanmeldungen dienten angeblich dazu, Einwanderungsbestimmungen am Rhein zu umgehen. Sieben weitere Personen stehen weiterhin unter Beobachtung – im Verdacht stehen undeclarierte Beschäftigungsverhältnisse und falsche Vaterschaftserklärungen.

Die Ermittler stießen zudem auf unerlaubte Nutzungsänderungen von Immobilien, die gegen das Wohnraumstärkungsgesetz verstoßen. Illegale Bautätigkeiten und mögliche Lohnvorenthaltungen wurden aufgedeckt, außerdem gab es Hinweise auf großflächige Immobilienkäufe, die in keinem Verhältnis zu den angegebenen Einkommen stehen.

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Als Reaktion darauf wurde die Initiative GeKo Rhein Wupper gegründet, um organisierte Kriminalität, Sozialbetrug, Menschenhandel und Geldwäsche zu bekämpfen. Beteiligt sind die Städte Wuppertal, Leverkusen, Solingen, Remscheid und Langenfeld. Die zentrale Stelle, die über das Landesprogramm Interkommunale Zusammenarbeit finanziert wird, setzt auf präventive Maßnahmen durch einen verbesserten Datenaustausch.

Die 12 zu Unrecht gemeldeten Personen werden aus den offiziellen Registern gelöscht. Die Behörden prüfen weiterhin die sieben Fälle im Zusammenhang mit Schwarzarbeit und falschen Angaben. Unterdessen weit die Initiative GeKo Rhein Wupper ihre Anstrengungen aus, um kriminelle Netzwerke in den fünf beteiligten Städten zu zerschlagen.

Quelle