04 March 2026, 20:06

Friedensnägel schmieden: Wie ein Museum 10.080 Euro für den Frieden sammelte

Eine Gruppe von Männern in einer Schmiede, jeder hält einen Hammer, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

Friedensnägel schmieden: Wie ein Museum 10.080 Euro für den Frieden sammelte

Ein lokales Museum macht Handwerk zur Kraft für das Gute

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Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Handel hat mit seinem Projekt "Schmieden für den Frieden" 10.080 Euro gesammelt – Besucher halfen dabei, symbolische Friedensnägel zu schmieden. Die Initiative verband traditionelles Schmiedehandwerk mit einem Aufruf zur Solidarität.

Im Mittelpunkt standen handgeschmiedete Friedensnägel, jeder etwa 25 Zentimeter lang. Gegen eine Spende durften Besucher selbst mit anpacken und die Nägel formen – jeder Beitrag kam humanitären Zwecken zugute.

Die Bethe-Stiftung verdoppelte die Summe durch eine Matching-Spende. Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Stiftung, betonte, dass es darum gehe, bürgerschaftliches Engagement greifbar zu stärken.

Die Hälfte der Gelder fließt nun in inklusive Projekte des Bergischen Museums selbst. Museumsleiterin Sandra Brauer hob hervor, wie die Aktion Handwerk und soziale Verantwortung verband. Willi Carl, Vorsitzender des Museums-Fördervereins, dankte den Besuchern für ihre Großzügigkeit.

Die verbleibenden 5.040 Euro gehen an den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha. Arne Meinhardt, Vertreter der Partnerschaft, unterstrich, wie wichtig diese Unterstützung für die Menschen in Butscha in der Ukraine sei.

Aus kleinen Spenden wurde so wirksame Hilfe: 10.080 Euro fördern nun lokale Museumsprojekte und humanitäre Initiativen in der Ukraine. Die Zusammenarbeit von Museum, Stiftung und Öffentlichkeit machte diesen erweiterten Impact erst möglich.