Hamm feiert den Internationalen Frauentag 2025 mit starkem Programm für Frauenrechte
Moritz RichterHamm feiert den Internationalen Frauentag 2025 mit starkem Programm für Frauenrechte
Hamm bereitet sich mit einem umfangreichen Programm auf den Internationalen Frauentag 2025 vor. Vier große Organisationen – Zonta International, Soroptimist International, Innerwheel International und die Frauen Union – haben sich mit lokalen Gruppen zusammengeschlossen, um im gesamten März Veranstaltungen zu veranstalten. Die Aktionen sollen Frauenrechte in den Fokus rücken, den Austausch fördern und Unterstützung bei zentralen Themen bieten.
Den Auftakt macht am 3. März die Eröffnung der Ausstellung "Und das soll Liebe sein? Warnsignale häuslicher Gewalt". Nur zwei Tage später, am 5. März, richtete die ASF Hamm auf dem Marktplatz einen Informationsstand mit dem Titel "Stand der Gleichberechtigung" ein, der Frauen einlädt, ihre Erfahrungen mit Geschlechtergerechtigkeit zu teilen.
Am 6. März steht der Weltgebetstag in der Christuskirche unter dem Zeichen von Frauen in Nigeria, gefolgt von einer Lesung mit Nicole Jäger. Am selben Abend lädt das Kulturrevier Radbod zu einer "Pilates- und Hammer-Mama-Party" ein, um den Tag gebührend zu feiern. Am 7. März sind dann Service-Clubs auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone präsent, um über Frauenrechte zu diskutieren und Ideen auszutauschen.
Ein besonderes Kino-Highlight ist am 10. März die Vorführung von "Mr. Malcolms Liste", während im Laufe der Woche ein Forum unter dem Titel "Wenn Liebe wehtut" sowie Workshops zu Resilienz und Selbstbehauptung stattfinden. Den Abschluss bildet am 17. März ein Online-Seminar, das sich mit Rassismus und queerer Feindseligkeit auseinandersetzt.
Ein Höhepunkt ist die Wohltätigkeitsveranstaltung "Zonta trifft Zirkus" am 13. März in Unna, die Unterhaltung mit Spendensammlung für Frauenprojekte verbindet.
Die Veranstaltungen in Hamm spiegeln sowohl lokale als auch globale Herausforderungen wider. Zwar hat Europa 75 Prozent der Geschlechterkluft geschlossen, doch bis zur vollen Gleichberechtigung wird es beim aktuellen Tempo noch 135 Jahre dauern. Das Programm der Stadt bietet Gelegenheiten für Bildung, Solidarität und Engagement – von häuslicher Gewalt bis hin zu Diskriminierung am Arbeitsplatz.
