Henrietta, das trampende Huhn, erobert München und das Netz im Sturm
Jakob MaierHenrietta, das trampende Huhn, erobert München und das Netz im Sturm
Ein Huhn namens Henrietta wurde im Februar 2026 zum unerwarteten Star, als es am Münchner Hauptbahnhof in Polizeigewahrsam genommen wurde. Der Vogel, bekannt für seine ungewöhnliche Anhalter-Gewohnheit, wird bereits mit anderen viral gegangenen Tieren wie Veronika, der Rennkuh, verglichen. Ihre Geschichte verbreitete sich rasant im Netz und erregte öffentliche Aufmerksamkeit.
Erstmals Schlagzeilen machte Henrietta, als Beamte sie am Münchner Hauptbahnhof aufgriffen. Anders als verlorene Haustiere üblich, hatte sie den Ruf, sich einfach in Autos zu setzen und kurze Strecken mit Fremden mitzufahren. Dieses skurrile Verhalten hatte ihr bereits eine Fangemeinde in den sozialen Medien eingebracht, wo Hühner oft für ihre kuriosen Eskapaden viral gehen.
Bisher haben sich nur zwei Personen öffentlich zum Fall geäußert: Gerhard Wendel, der eine lokale Vogelauffangstation leitet, kommentierte die Situation. Auch der anonyme Besitzer des Huhns meldete sich – seine Identität bleibt jedoch unbekannt. Das Nachrichtenportal BR24 berichtete am 5. Februar 2026 über die Geschichte und betonte, wie Henriettas Ruhm an den von Veronika erinnert, einer Kuh, die einst für ihre Renngeschwindigkeit gefeiert wurde.
Hühner sorgen schon lange für Belustigung im Netz. Ihre unberechenbaren Bewegungen und ihr freches Wesen machen sie beim Publikum beliebt. Henriettas Trampen trug einfach zu diesem Trend bei und katapultierte sie zur vorübergehenden Internetberühmtheit.
Der Fall Henrietta zeigt, wie schnell Tiere zu Online-Stars werden können. Zwar war ihre Zeit in Polizeigewahrsam kurz, doch ihre Geschichte verbreitete sich rasend – ganz wie bei anderen viral gegangenen Haustieren vor ihr. Fürs Erste bleibt ihre Zukunft ungewiss, doch ihr kurzer Moment im Rampenlicht hat bereits Spuren hinterlassen.
