Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Hoffnung bleibt
Jakob MaierTraditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Hoffnung bleibt
Wuppertaler Textilhersteller FRIEBA meldet Insolvenz – Betrieb läuft weiter
Der in Wuppertal ansässige Textilhersteller FRIEBA hat Insolvenz angemeldet, führt den Betrieb jedoch vorerst wie gewohnt fort. Das 1923 als Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik gegründete Unternehmen konzentriert sich derzeit auf die Sicherung seiner Zukunft und steht in tarifverhandlungen mit potenziellen Investoren.
Laut dem Insolvenzverwalter von FRIEBA verlaufen die Gespräche mit Interessenten vielversprechend. Ziel ist es, noch kurz nach Ostern eine Übernahme zu finalisieren, um die Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten. Erste insolvenzbekanntmachungen seien bereits positiv verlaufen, hieß es.
Die Produktion im Textilwerk läuft weiterhin stabil, und die Belegschaft arbeitet wie gewohnt weiter. Trotz der Insolvenz bleibt die Motivation der Mitarbeiter hoch. Die Löhne werden derzeit über Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Ab dem zweiten Quartal plant das Unternehmen, die Gehälter wieder eigenständig zu zahlen.
FRIEBA ist spezialisiert auf die Herstellung von Bändern, Schnüren, Fransen und Zöpfen aus verschiedenen Materialien. Das Unternehmen blickt auf fast ein Jahrhundert Geschichte zurück und hat sich stets an die Veränderungen der Textilbranche angepasst.
In den kommenden Wochen soll ein neuer Investor die Geschäftsaktivitäten von FRIEBA übernehmen. Gelingt der Deal, wären die Arbeitsplätze gesichert, und das Unternehmen könnte zu selbstverwalteten Lohnzahlungen zurückkehren. Das Ergebnis der handelsregister-eintragungsrelevanten Verhandlungen wird über die Zukunft des traditionsreichen Wuppertaler Betriebs entscheiden.
