Dortmunds Champions-League-Aus reißt 22-Millionen-Loch in die Klubkasse
Emma KrauseDortmunds Champions-League-Aus reißt 22-Millionen-Loch in die Klubkasse
Borussia Dortmunds Ausscheiden in den Champions-League-Playoffs trifft den Verein finanziell hart
Der Aus von Borussia Dortmund in den Playoffs der Champions League bedeutet für den Klub einen erheblichen finanziellen Rückschlag. Nach einer 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo im Rückspiel schied die Mannschaft trotz eines 2:0-Erfolgs im Hinspiel aus. Sportdirektor Sebastian Kehl räumte ein, dass die Niederlage ein Schock sei – der Verein hatte die Einnahmen aus der Champions League bereits in seinen Haushaltsplan einkalkuliert.
Durch das Ausscheiden entgeht Dortmund nicht nur eine Prämie von 11 Millionen Euro für den Einzug ins Achtelfinale, sondern auch weitere garantierte Einnahmen aus dem Turnier. Die finanzielle Perspektive des Klubs ist damit ungewiss. Noch vor der Niederlage hatte der BVB für die Saison mit einer Spanne zwischen 5 Millionen Euro Gewinn und 5 Millionen Euro Verlust gerechnet.
Kehl zeigte sich tief enttäuscht und bezeichnete das Ergebnis als "verheerend". Durch das frühe Scheitern entsteht dem Verein nun ein Fehlbetrag von 12 bis 22 Millionen Euro. Besonders bitter: Der Einstieg in die Playoffs war vielversprechend verlaufen – der 2:0-Sieg im Hinspiel hatte Hoffnung auf das Weiterkommen gemacht.
Die finanziellen Folgen des Champions-League-Aus' zwingen Dortmund nun zu Anpassungen im Haushalt. Ohne die erwarteten Einnahmen muss der Klub mit einer angespannten finanziellen Lage umgehen. Kehls Aussagen unterstreichen, wie schwerwiegend die Niederlage sowohl sportlich als auch wirtschaftlich wiegt.
