Julian Ryerson: Vom Union-Berlin-Talent zum BVB-Schlüsselspieler mit Transfergerüchten
Jakob MaierJulian Ryerson: Vom Union-Berlin-Talent zum BVB-Schlüsselspieler mit Transfergerüchten
Julian Ryerson hat sich seit seinem Wechsel von Union Berlin zu Borussia Dortmund im Januar 2023 für eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro zu einem Schlüsselspieler entwickelt. In dieser Saison führt der norwegische Außenverteidiger mit elf Vorlagen die Bundesliga-Assistrangliste an – nur Michael Olise von Bayern München liegt vor ihm. Nun mehren sich Spekulationen über seine Zukunft, da sich Interesse aus Italien und England abzeichnet.
Ryersons aktueller Vertrag bei Dortmund läuft noch bis 2028, und der Verein hat keine unmittelbaren Verkaufsabsichten. Berichten zufolge würde man jedoch Angebote in Höhe von etwa 35 Millionen Euro prüfen, sollte ein ernsthaftes Gebot eingehen. Zwar wurde die Premier League als mögliches Ziel genannt – unter anderem in Verbindung mit Manchester United –, doch ein Wechsel nach England würde vermutlich nur bei dringendem Bedarf, etwa einer Verletzungskrise, infrage kommen.
Die Serie A hat sich mittlerweile als attraktivste Option für den 28-Jährigen herauskristallisiert. Italien gilt als realistischere und reizvollere Alternative, falls er den Signal Iduna Park in diesem Sommer verlässt. Trotz seiner starken Leistungen steht Ryerson für Dortmund noch ohne Torerfolg da, doch seine defensiven Stärken und präzisen Flanken haben ihn zu einem Stammspieler gemacht.
Seit seinem Wechsel von Union Berlin hat Ryerson kontinuierlich an Einfluss gewonnen. Seine elf Vorlagen in dieser Saison unterstreichen seine Bedeutung für das offensive Spiel der Dortmunder. Da bisher jedoch keine konkreten Angebote vorliegen, bleibt seine Zukunft vorerst beim Bundesliga-Klub.
Dortmunds Haltung ist klar: Ryerson ist nicht zu verkaufen – es sei denn, es kommt ein lukratives Angebot. Die Bewertung von 35 Millionen Euro spiegelt seinen gestiegenen Marktwert wider, doch ein Transfer stünde unter dem Vorbehalt der passenden Gelegenheit. Bis dahin konzentriert er sich darauf, seine Position als einer der besten Vorlagengeber der Liga zu halten.
