24 February 2026, 08:14

Dortmunder Zoll jagt Schwarzarbeit im Ruhrgebiet mit Rekord-Bußgeldern von 1,2 Millionen Euro

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Dortmunder Zoll jagt Schwarzarbeit im Ruhrgebiet mit Rekord-Bußgeldern von 1,2 Millionen Euro

Sonderermittlungsgruppe der Dortmunder Zollverwaltung gegen Schwarzarbeit meldet Erfolge für 2025

Die Finanzermittlungsgruppe des Zolls Dortmund zur Bekämpfung nicht angemeldeter Beschäftigung hat für das Jahr 2025 beachtliche Kontrollergebnisse vorgelegt. Die Einheit konzentrierte sich auf besonders risikoreiche Branchen wie das Baugewerbe, die Gastronomie sowie den Gütertransport im gesamten Ruhrgebiet. Dabei wurden Bußgelder und Strafen in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro verhängt. Die Ermittlungen deckten weitverbreiteten Betrug bei Sozialleistungen sowie nicht gemeldete Beschäftigungsverhältnisse auf.

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Die aus vier Regionalstellen in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen agierende Taskforce führte im vergangenen Jahr 1.026 Betriebsprüfungen und 13.330 Mitarbeiterkontrollen durch. Daraus resultierten 4.289 Strafverfahren und 1.652 verwaltungsrechtliche Fälle. Der durch Schwarzarbeit entstandene finanzielle Schaden wird auf rund 22 Millionen Euro geschätzt.

Allein in Dortmund und den umliegenden Ruhrgebietsstädten wurden 1.181 EU-Bürger – überwiegend Roma aus Bulgarien und Rumänien – wegen Verdachts auf Leistungsbetrug die Sozialhilfe entzogen. Viele von ihnen waren in scheinselbstständigen Minijobs mit nur 5,5 Wochenstunden beschäftigt. In 116 Fällen bestätigten Gerichte zudem eine Ausreisepflicht. Der Fokus der Ermittler lag dabei klar auf dem Sozialbetrug; Verstöße gegen Lohn- oder Sozialversicherungsvorschriften führten 2025 zu keinen weiteren rechtlichen Konsequenzen.

Das Zollamt Dortmund ist für ein großes Gebiet zuständig, das fünf Kreise und acht kreisfreie Städte umfasst – insgesamt 68 Kommunen mit über 3,8 Millionen Einwohnern. Detaillierte Jahresstatistiken sind auf der Website des deutschen Zolls einsehbar. Medienanfragen richten Sie bitte an die Pressesprecherin Andrea Münch.

Die Schwerpunktaktionen 2025 unterstreichen die anhaltenden Bemühungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Sozialbetrug im Ruhrgebiet. Mit Bußgeldern in Höhe von 1,2 Millionen Euro und Tausenden bearbeiteten Fällen bleibt die Taskforce auf risikobehaftete Branchen fokussiert. Offizielle Berichte und weitere Daten sind über die öffentlichen Kanäle des Dortmunder Zolls abrufbar.