Gladbachs Verletzungspech hält an: Zwei Schlüsselspieler vor Bayern-Duell fraglich
Moritz RichterGladbachs Verletzungspech hält an: Zwei Schlüsselspieler vor Bayern-Duell fraglich
Borussia Mönchengladbach kämpft mit neuen Verletzungsrückschlägen: Zwei Leistungsträger ringen um ihre Rückkehr
Nur wenige Tage nach dem Ende einer sieben Spiele andauernden sieglosen Serie muss Borussia Mönchengladbach zwei weitere Verletzungssorgen verkraften. Flügelspieler Robin Hack hat sich erneut einen Muskelfaserriss zugezogen, während Stürmer Nathan Ngoumou nur langsam von einem schweren Achillessehnenriss genesen kann.
Hacks jüngste Verletzung – ein Faserriss in der Adduktorenmuskulatur – wird ihn voraussichtlich länger außer Gefecht setzen. Der 25-Jährige kam in dieser Saison aufgrund anhaltender Fitnessprobleme bisher nur auf fünf Pflichtspieleinsätze. Im September 2022 hatte er sich einen Riss des Innenmeniskus im rechten Knie zugezogen, und nach seiner Rückkehr Ende November zwangen ihn anhaltende Kniebeschwerden erneut zur Pause. Ein weiterer Adduktorenriss im September 2023 hatte seine Entwicklung bereits unterbrochen.
Unterdessen hat Stürmer Nathan Ngoumou nach seinem Achillessehnenriss im April zwar wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen, doch sein Comeback gestaltet sich schrittweise. Ein Einsatz in der ersten Mannschaft rückt damit noch in weite Ferne. Das medizinische Team des Vereins beobachtet beide Spieler genau, während sie an ihrer vollen Wettkampffähigkeit arbeiten.
Der 1:0-Sieg gegen Union Berlin beendete zwar die negative Serie und brachte eine seltene positive Nachricht inmitten der Verletzungsmisere. Doch bereits am Freitag wartet mit dem Auswärtsspiel gegen Tabellenführer FC Bayern München die nächste schwere Prüfung.
Mit dem erneuten Ausfall Hacks und Ngoumous langsamer Rückkehr sind Gladbachs Optionen vor dem Bayern-Duell stark eingeschränkt. Die Mannschaft wird sich auf andere Spieler verlassen müssen, um die Lücken zu füllen. Wann die beiden verletzten Leistungsträger wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen können, bleibt vorerst ungewiss.
