06 March 2026, 00:11

1,8 Millionen Euro für moderne Berufskollegs in NRW – bessere Ausbildung durch Hightech-Ausrüstung

Ein offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships."

1,8 Millionen Euro für moderne Berufskollegs in NRW – bessere Ausbildung durch Hightech-Ausrüstung

Zwei Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen erhalten 1,8 Millionen Euro für die Anschaffung neuer Ausrüstung. Die Investition soll die Ausbildungswerkstätten modernisieren und die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler verbessern. Regierungsvertreter betonten, dass das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Region leistet.

Die Mittel stammen aus dem gemeinsamen Bund-Länder-Programm Regionale Wirtschaftsförderung und fließen in das Projekt "Fachkräftesicherung durch Modernisierung von Ausbildungswerkstätten". Begünstigt werden in den nächsten drei Jahren das August-Griese-Berufskolleg (AGB) in Löhne und das Wilhelm-Normann-Berufskolleg (WNB) in Herford.

Das AGB wird moderne Geräte anschaffen, darunter mehrere 3D-Drucker, ein 3D-Profilometer sowie eine CNC-Drehmaschine. Zudem erhält die Schule eine Heizungshydraulik-Anlage, ein Spritzgusswerkzeug und AR-Software für Getriebetechnik. Das WNB wird unter anderem mit industriellen Nähmaschinen, einer Frästischanlage, einer handgeführten CNC-Fräse und einer Breitbandschleifmaschine ausgestattet.

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Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling überreichte die Förderbescheide im Kreishaus Herford und hob hervor, dass moderne Werkstätten die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken und jungen Menschen bessere Berufschancen eröffnen. Auch Landrat Mirco Schmidt begrüßte die Investition und betonte, dass damit sichergestellt werde, dass die Berufskollegs über die bestmögliche Ausstattung verfügen.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, wobei der Kreis zehn Prozent übernimmt. Der Campus des AGB wird derzeit schrittweise umgebaut; die Fertigstellung ist bis Ende 2030 geplant. Der Unterricht läuft während der Bauarbeiten ohne Einschränkungen weiter.

Die neuen Maschinen und Softwarelösungen schaffen praxisnahe Lernumgebungen, in denen die Auszubildenden Kompetenzen erwerben, die den aktuellen Anforderungen von Wirtschaft und Industrie entsprechen. Die Förderung unterstreicht das gemeinsame Engagement von Bund, Land und Kommune, die nächste Generation von Fachkräften optimal vorzubereiten.

Quelle