Lünen zieht Bilanz: Weniger Wartezeiten, mehr Einbürgerungen und digitale Pläne für 2026
Moritz RichterLünen zieht Bilanz: Weniger Wartezeiten, mehr Einbürgerungen und digitale Pläne für 2026
Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung Lünen legt Jahresbilanz 2025 vor
Das Amt für Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung der Stadt Lünen hat seine Jahresstatistik für 2025 veröffentlicht. Der Bericht gibt Aufschluss über zentrale Entwicklungen bei Terminen, Demografie und kommunalen Dienstleistungen in der Stadt.
Das Bürgerbüro verzeichnete im vergangenen Jahr 49.010 Besuche. Davon waren 33.484 vorab vereinbart, während 15.526 spontan erfolgten. Trotz hoher Nachfrage sanken die durchschnittlichen Wartezeiten auf 2,9 Minuten für angemeldete Termine und 3,4 Minuten für Besucher ohne Voranmeldung. Allerdings erschienen 4.016 Personen nicht zu ihrem gebuchten Termin, sodass die Ausfallquote bei knapp 12 Prozent blieb.
Das Standesamt registrierte 2025 insgesamt 570 Geburten, 1.588 Sterbefälle und 309 Eheschließungen. Beliebtester Trauungsort blieb die Schlossmühle mit 179 Hochzeiten, gefolgt vom Rathaus mit 97 Zeremonien. Bei den Neugeborenen führten die Vornamen Ella und Marie (jeweils 7 Nennungen) die Mädchenstatistik an, während Adam (7) bei den Jungen am häufigsten vergeben wurde.
Die ausländische Bevölkerung Lünens wuchs auf 15.899 Personen an, wobei die größten Gruppen aus der Türkei, Syrien und der Ukraine stammen. Das Ausländeramt bearbeitete 9.083 Fälle und sprach 503 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft zu. Unterdessen bereitet die Behörde die Einführung von "VOIS Online 2.0" vor, einem neuen Portal für digitale Verwaltungsdienstleistungen.
Die Zahlen für 2025 spiegeln eine stabile Auslastung der öffentlichen Einrichtungen Lünens wider – von Terminen bis hin zu Einbürgerungen. Mit kürzeren Wartezeiten und dem geplanten Online-Portal will die Stadt die Servicequalität für ihre Bürgerinnen und Bürger im kommenden Jahr weiter verbessern.
