Lünen-Süd diskutiert über Vandalismus, Müll und leerstehende Schulgebäude
Jakob MaierLünen-Süd diskutiert über Vandalismus, Müll und leerstehende Schulgebäude
Runder Tisch in Lünen-Süd: Bürger, Verwaltung und Politik diskutieren über lokale Herausforderungen
Bei einer kürzlichen Bürgerversammlung im Stadtteil Lünen-Süd kamen Anwohner, Kommunalvertreter und lokale Politiker zusammen, um drängende Themen der Gemeinschaft zu erörtern. Im Mittelpunkt standen Vandalismus an der Pumptrack-Anlage für Fahrräder, Vermüllung im Viertel sowie die Zukunft leerstehender Schulgebäude. Die Gespräche unterstrichen zudem die Bedeutung eines direkten Austauschs für die Entwicklung des Stadtteils.
Ein zentraler Diskussionspunkt war der Vandalismus am Pumptrack. Anwohner äußerten Besorgnis über die Schäden, während der projektbegleitende Ausschuss Unterstützung für jugendliche Initiativen zusagte, die sich gegen die Zerstörungen engagieren. Ziel ist es, jungen Menschen eine aktivere Rolle beim Schutz der Anlage zu übertragen.
Auch die Vermüllung in verschiedenen Teilen des Viertels wurde thematisiert. Bürger brachten ihre Sorgen zum Ausdruck, und die anstehende Aufräumaktion der Initiative "Mein sauberes Lünen" wurde als wichtiger Schritt zur Lösung des Problems beworben.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zukunft der ehemaligen Schulgebäude in Lünen-Süd. Eine interne Arbeitsgruppe prüft derzeit mögliche Nachnutzungskonzepte für die leerstehenden Immobilien. Die Ergebnisse sollen nach dem 12. Februar 2026 beim nächsten Runden Tisch vorgestellt werden – konkrete Pläne gibt es bisher jedoch noch nicht.
Die Teilnehmer betonten, wie wertvoll der offene Dialog zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung sei. Diese Zusammenarbeit gelte als entscheidend, um die Lebensqualität im Stadtteil nachhaltig zu verbessern.
Als konkrete nächste Schritte wurden beschlossen: Jugendinitiativen erhalten Unterstützung im Kampf gegen Vandalismus, und eine groß angelegte Aufräumaktion soll die Vermüllung eindämmen. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe zur Umnutzung der alten Schulgebäude werden Anfang 2026 präsentiert. Bis dahin bleibt der kontinuierliche Austausch ein zentrales Anliegen für die Weiterentwicklung Lünen-Süds.
