Eagles scheitern klar an TuSEM Essen trotz spätem Kampfgeist
Die Eagles erlitten eine deutliche Niederlage gegen TuSEM Essen in einem anspruchsvollen Auswärtsspiel. Trainer Mark Schmetz führte Erschöpfung und taktische Fehler als Hauptgründe für die Niederlage an. Die Partie, ausgetragen in einer der schwierigsten Spielstätten der Liga, wurde über weite Strecken von Essen dominiert.
Von Beginn an hatten die Eagles Schwierigkeiten, sich gegen die Abwehr der Essener durchzusetzen. Trotz vereinzelter Widerstandsmomente baute der Gastgeber bis zur Halbzeit eine Fünf-Tore-Führung auf. Beim Stand von 21:17 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit zog Essen weiter davon und erhöhte seinen Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten auf sechs Tore. Sieben Minuten vor Schluss stand es 35:25 – eine Aufholjagd war damit unmöglich. Zwar kämpften sich die Eagles mit neuer Energie zurück, doch der Schwung reichte nicht aus, um das Blatt noch zu wenden.
Beide Torhüter standen aufgrund defensiver Fehler ihrer Mannschaften unter ständigem Druck. Schmetz räumte später ein, dass Essens aggressives Eins-gegen-Eins-Spiel und die technischen Patzer seiner Mannschaft den Unterschied gemacht hätten. Zudem machte er die anstrengende Spielplanung für die Erschöpfung seiner Spieler verantwortlich.
Bis zum Schlusspfiff zeigten die Eagles zwar Kampfgeist, konnten die Lücke aber nicht mehr schließen. Die Niederlage lässt ihnen wenig Zeit zur Erholung vor dem nächsten Spiel. Essens starke Heimleistung unterstrich einmal mehr seinen Ruf als unangenehmer Gegner in der 2. Handball-Bundesliga.
