Peter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach Aufstieg in die DEL
Peter Draisaitl wird sein Amt als Sportdirektor der Krefeld Pinguine am Saisonende aufgeben. Der Verein gab die Entscheidung nach einer Umstrukturierung der sportlichen Leitung bekannt. Sein Abschied folgt auf drei Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit, in denen das Team bedeutende Erfolge feiern konnte.
Die Pinguine dankten Draisaitl für seine Verdienste und betonten seine zentrale Rolle beim jüngsten Aufstieg des Clubs in die 1. Bundesliga. Unter seiner Führung sicherte sich der Verein den Aufstieg in die höchste deutsche Liga und geht nun als dominierender Tabellenführer in die Playoffs.
Draisaitl war im Oktober 2022 zunächst als Cheftrainer zu den Krefeld Pinguinen gestoßen, bevor er später die Position des Sportdirektors übernahm und eine Phase starken Wachstums prägte. Seit der Rückkehr in die DEL2 im Jahr 2022 gewann das Team in der Saison 2022/23 die Meisterschaft und schaffte 2023/24 den Wiederaufstieg in die DEL. Dabei ließ es Konkurrenten wie die Löwen Frankfurt und die EC Kassel Huskies, die sich im Mittelfeld oder darunter platzierten, deutlich hinter sich.
Vor seiner Zeit in Krefeld hatte Draisaitl eine bemerkenswerte Karriere als Spieler. 1995 gewann er mit den Kölner Haien die deutsche Meisterschaft und bestritt 165 Länderspiele. Dennoch bleibt er vielen vor allem wegen eines verpassten Strafschusses im Olympischen Viertelfinale 1992 gegen Kanada in Erinnerung.
Sein Sohn Leon Draisaitl ist ein etablierter NHL-Star, der in diesem Februar bei den Olympischen Spielen in Mailand sein Debüt feierte. Trotz der familiären Eishockey-Tradition einigten sich Peter Draisaitl und der Verein auf eine Trennung, nachdem die Verantwortlichkeiten in der sportlichen Leitung neu geordnet wurden. Die Pinguine bereiten sich nun auf die Playoffs vor und gelten als Top-Favorit für die Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL).
Draisaitls Abschied markiert das Ende eines erfolgreichen Kapitels für die Krefeld Pinguine. Der Aufstieg und die Vorherrschaft in der 2. Bundesliga spiegeln seinen Einfluss der vergangenen drei Jahre wider. Über seine nächsten Schritte ist bisher nichts bekannt, während sich der Verein auf die Sicherung seines Platzes in der DEL konzentriert.
