05 March 2026, 22:16

Anti-Duckface-Day 2012: Warum dieser Social-Media-Trend polarisiert

Ein Plakat mit einem Porträt eines Menschen mit kurzen, dunklen Haaren in einem weißen Hemd, mit einem ernsten Gesichtsausdruck und der Aufschrift "Pan: A Journal of Satire" in fetter, schwarzer Schrift.

Anti-Duckface-Day 2012: Warum dieser Social-Media-Trend polarisiert

Anti-Duckface-Day kehrt am 22. Juli 2012 zum zweiten Mal zurück

Am 22. Juli 2012 findet der Anti-Duckface-Day bereits zum zweiten Mal statt. Die Aktion ruft dazu auf, die umstrittene Schmollmund-Pose auf Fotos endlich abzulegen und stattdessen online Solidarität zu zeigen. Wer mitmacht, kann sein Profilbild durch ein besonderes Abzeichen ersetzen.

Der "Duckface"-Trend – eine übertriebene Schmoll- oder Kussmund-Pose – erlebte in den mittleren 2000er-Jahren seinen Höhepunkt. Prominente wie Paris Hilton und Britney Spears wurden häufig mit diesem Gesichtsausdruck fotografiert, was die Verbreitung über soziale Medien und Paparazzi-Aufnahmen weiter vorantrieb. Zwar lässt sich der genaue Ursprung der Pose nicht eindeutig bestimmen, doch wurde sie schnell zu einem allgegenwärtigen Phänomen im Netz.

Als Gegenbewegung formierte sich die Anti-Duckface-Bewegung, die sich gegen den Trend stellt. Ihr provokanter Slogan "HÖR AUF DAMIT, ES IST NICHT SEXY. DU SIEST DUMM AUS. WIRKLICH, WIRKLICH DUMM." setzt einen unmissverständlichen Ton. Auf der Plattform antiduckface.com organisiert die Initiative den Widerstand gegen die Pose und wirbt für natürlichere Ausdrucksformen auf Fotos.

Der erste Anti-Duckface-Day fand 2011 statt und wurde vom deutschen Comedy-Trio Y-TITTY ins Leben gerufen. Die Aktion forderte Nutzer sozialer Medien auf, ihr Profilbild gegen ein Anti-Duckface-Abzeichen auszutauschen – als Symbol für die Ablehnung des Trends. In diesem Jahr wird der Aufruf wiederholt, um die Verbreitung der Pose weiter einzudämmen.

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Der Anti-Duckface-Day 2012 knüpft an die Vorjahresaktion an und stellt sich gegen einen langlebigen Social-Media-Trend. Teilnehmer zeigen stattdessen das Kampagnen-Abzeichen in ihren Profilen und unterstreichen so die Botschaft der Bewegung. Die Initiative setzt sich weiterhin für einen Wandel hin zu authentischeren Foto-Posen ein.

Quelle