Wie Münsters Beamte in ihrer Freizeit die Gesellschaft prägen
Eine neue Fotoserie rückt das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitenden der Bezirksregierung Münster in den Fokus. Das von Regierungspräsident Andreas Bothe initiierte Projekt präsentiert neun persönliche Porträts von Beschäftigten, die in ihrer Freizeit anderen helfen. Bothe würdigte ihr Engagement und bezeichnete Ehrenamt als „Grundpfeiler von Gesellschaft und Demokratie“.
Die Serie verbindet schriftliche und visuelle Geschichten, die ab sofort auf dem Instagram-Profil der Behörde unter @bezregmuenster zu sehen sind. Zu den Porträtierten gehört eine Kollegin, die eine bundesweite Initiative mitgegründet hat, die durch Ausstellungen und Bücher Respekt und Toleranz fördert. Ein weiterer Mitarbeiter organisiert einen Spendenlauf, während eine dritte Mitarbeiterin Familien als Mentorin bei pränatalen Diagnosen unterstützt.
Einige Ehrenamtliche engagieren sich in der Notfallhilfe – etwa in der Feuerwehr oder in Katastrophenschutz-Teams. Andere bereichern das kulturelle Leben, wie eine Mitarbeiterin, die im Vorstand eines Sinfonieorchesters mitwirkt. Auch der Tierschutz kommt nicht zu kurz: Eine Person betreibt eine Igelauffangstation, eine andere schützt Rehkitze während der Erntezeit.
Bothe bedankte sich persönlich bei den Beschäftigten für ihr Wirken. Er betonte, wie vielfältig ihr Einsatz ist – von Reservistinnen und Reservisten in Kreisverbindungskommandos bis hin zu Gemeinschaftsorganisator:innen – und welche weitreichende Wirkung ehrenamtliches Engagement entfaltet.
Die Porträts bleiben online abrufbar und geben Einblick in die unterschiedlichen Wege, auf denen diese Menschen etwas zurückgeben. Ihr Wirken reicht von der Notfallversorgung über kulturelle Bewahrung bis hin zum Tierschutz und spiegelt die breite Bedeutung freiwilligen Engagements wider. Die Serie soll nicht nur Anerkennung zeigen, sondern auch andere inspirieren, selbst aktiv zu werden.






