A59 zwei Jahre lang voll gesperrt: Chaos für Pendler ab Oktober droht
Zwei Jahre Vollsperrung: A59 zwischen Düsseldorf-Süd und Kreuz Richrath ab Oktober gesperrt
Eine großflächige Sperrung der Autobahn A59 wird den Verkehr in den nächsten zwei Jahren erheblich beeinträchtigen. Ab dem 15. Oktober 2025 wird der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Richrath in Richtung Leverkusen vollständig gesperrt. Ab dem 20. Oktober 2025 erweitert sich die Sperrung bis zum Kreuz Monheim/Langenfeld – mit erheblichen Folgen für den Regionalverkehr und lang anhaltenden Staus.
Die Vorbereitungen für die Baustelle laufen bereits: Zwei Unternehmen wurden damit beauftragt, neun temporäre Ampelanlagen zu installieren. Die Aufstellung der Hinweisschilder beginnt bereits nächste Woche, die Ampeln selbst werden jedoch erst ab dem 20. Oktober in Betrieb genommen. Die Verkehrsbehörde hatte darauf gedrängt, Schilder und Verkehrstechnik gleichzeitig einzurichten, um Verwirrung bei Autofahrern zu vermeiden.
Bürgermeister Frank Schneider übt scharfe Kritik an der frühen Planung des Projekts und bezeichnet die Koordination als „schlecht organisiert“. Seine Frustration wuchs, als er einräumte, das Vertrauen in die Autobahn GmbH – die für die Baumaßnahmen zuständige Behörde – verloren zu haben. Dennoch versichert die Stadtverwaltung, alles zu tun, um die Belastungen für Anwohner und Pendler so gering wie möglich zu halten.
Der Bürgermeister hofft nun auf eine bessere Zusammenarbeit in der Zukunft. Er betont, dass in den kommenden Monaten ein reibungsloserer und strukturierterer Ansatz notwendig sei.
Die Sperrung der A59 wird langfristige Veränderungen im Verkehrsfluss mit sich bringen und tausende Pendler täglich betreffen. Angesichts von zwei Jahren Bauarbeiten stehen Stadt und Auftragnehmer nun vor der Herausforderung, die Staus in Grenzen zu halten. Der Erfolg des Projekts hängt maßgeblich von einer verbesserten Abstimmung aller Beteiligten ab.






