Dortmunds Abwehrkrise vor Union-Berlin-Duell: Wer stoppt die Lücken?
Borussia Dortmund bereitet sich auf das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen Union Berlin vor – doch die Defensive steht vor einer Krise. Mit mehreren verletzten Schlüsselspielern und einer Sperre nach einer Roten Karte verschärfen sich die Probleme für die Dortmunder. Trainer Niko Kovač warnt, dass das Sonntagsspiel ein harter körperbetonter Kampf wird.
Die Mannschaft geht mit einem 3:3 gegen den FC St. Pauli in das erste Saisonspiel in die Partie. Seitdem hat sich die Abwehrsituation weiter zugespitzt: Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can fallen verletzungsbedingt aus, während Filippo Manés Rote Karte gegen St. Pauli Waldemar Anton als einzigen etablierten Innenverteidiger übrig lässt.
Die Notlage könnte Aarón Anselmino eine Chance eröffnen, der im Sommer von Chelsea verpflichtet wurde. Kovač lobt den jungen Abwehrspieler als aggressiv, zweikampfstark und voller Potenzial. Angesichts der dünnen Personaldecke könnte Anselmino von Beginn an in der Zentralverteidigung stehen.
Dortmund ist sich bewusst, dass Union Berlin kein einfacher Gegner wird. Trotz eines 6:0-Erfolgs in der Vorbereitung rechnet Kovač mit einem intensiven, kämpferisch geprägten Spiel. Julian Ryerson ist zwar wieder im Training, doch die Abwehr bleibt personell stark ausgedünnt.
Am Sonntag will der BVB den ersten Saisonsieg in der Liga einfahren. Die Abwehrnot zwingt Kovač, auf unerfahrene Spieler oder gerade erst zurückkehrende Akteure zu setzen. Ein Sieg würde den frühen Druck mindern – doch Unions körperbetonte Spielweise verspricht eine harte Prüfung.






