Wuppertal gründet neuen Polizeibeirat für bessere Bürgerbeteiligung
Die Polizei Wuppertal hat einen neuen Polizeibeirat ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden, der Kommunalpolitik und der Bevölkerung zu stärken. Am 17. März 2026 traf sich das Gremium unter der Leitung von Polizepräsident Markus Röhrl erstmals offiziell im Wuppertaler Polizeipäsidium.
Der Beirat wurde nach den Kommunalwahlen im September 2025 eingerichtet. Seine elf Mitglieder wurden von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens berufen. Zu ihren Aufgaben gehört es, den Polizepräsidenten in kommunalen Angelegenheiten zu beraten und wichtige Entscheidungen vor deren Umsetzung zu prüfen.
Während der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden des Beirats gewählt. Das Gremium dient als direkte Schnittstelle für Bürgeranliegen, mit dem Ziel, Vertrauen aufzubauen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung an die Polizei weiterzuleiten. Vergleichbare Beratungsgremien in anderen nordrhein-westfälischen Städten wie Düsseldorf oder Köln folgen einem ähnlichen Modell und setzen sich in der Regel aus Stadträten, Polizeibeamten und Bürgervertretern zusammen.
Aktuell gibt es keine öffentlichen Hinweise auf jüngere Änderungen in der Zusammensetzung des Beirats. Ein landesweit einheitlicher Rechtsrahmen sorgt für eine konsistente Struktur dieser Gremien in der gesamten Region.
Der neue Polizeibeirat soll künftig als Bindglied zwischen Bürgerschaft und Polizei fungieren. Bei wichtigen Entscheidungen, die die lokale Verwaltung und öffentliche Sicherheit betreffen, müssen seine Mitglieder angehört werden. Erste Schwerpunkte der Arbeit liegen auf der Verbesserung der Kommunikation und der Bearbeitung der Anliegen der Einwohner.






