01 May 2026, 08:09

Willich: Eltern kämpfen gegen höhere Kita-Gebühren und Geschwisterabgaben

Schwarzes und weißes Plakat mit dem Text "Jeder zahlt, aber wenige profitieren von Kinderarbeit" und einem Bild einer Gruppe von Menschen.

Willich: Eltern kämpfen gegen höhere Kita-Gebühren und Geschwisterabgaben

Eltern in Willich protestieren gegen geplante Änderungen bei den Kita-Gebühren

Die Stadt plant die Einführung von Geschwistergebühren und eine Erhöhung der Beiträge – eine Petition und eine politische Debatte sind die Folge. Die Verwaltung betont jedoch, dass noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist.

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Die Stadtverwaltung möchte die Elternbeiträge anpassen, um die finanzielle Belastung zu verteilen. Ein Vorschlag sieht vor, für Geschwisterkinder Gebühren zu erheben, die bisher ermäßigt oder befreit waren. Bürgermeister Christian Pakusch (parteilos) stellte klar, dass es um eine Anpassung der Rabatte und eine Indexierung der Gebühren gehe – nicht um die vollständige Streichung der Geschwisterermäßigungen.

In Nachbarstädten wie Nettetal und Kempen wird bereits eine 50-prozentige Geschwistergebühr für alle Betreuungsangebote fällig. Willich erhofft sich durch die Kürzung der Geschwisterbefreiungen zusätzliche Einnahmen von 500.000 Euro und durch eine Deckelung der Gebührenerhöhungen auf drei Prozent weitere 100.000 Euro.

Der Jugendhilfeausschuss der Elternvertreter (JAEB) lehnt die Pläne ab und argumentiert, dass höhere Beiträge Familien unzumutbar belasten würden. Auch die SPD-Fraktion spricht sich gegen eine Haushaltssanierung auf Kosten der Eltern aus. Unterdessen haben Bürger eine Petition gestartet, um die Gebührenerhöhungen zu stoppen und die bestehenden Geschwisterermäßigungen zu verteidigen.

Die Diskussion zieht sich hin, ohne dass eine Lösung in Sicht ist. Da mögliche Änderungen noch von den gewählten Gremien beschlossen werden müssen, steht nichts endgültig fest.

Die Vorschläge befinden sich weiterhin in der Abstimmung, eine finale Entscheidung steht aus. Falls genehmigt, würden die neuen Gebühren im kommenden Haushaltsjahr in Kraft treten. Eltern und politische Gruppen wehren sich weiterhin gegen die geplanten Anpassungen.

Quelle