03 April 2026, 16:12

Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie

Ursula Heinen-Esser ist einstimmig zur neuen Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Die ehemalige Ministerin und langjährige Politikerin übernimmt das Amt von Simone Peter, die nach ihrem Verzicht auf eine erneute Kandidatur zurückgetreten war. Heinen-Esser hat angekündigt, den Einfluss des BEE stärken und die Vorhaben für die deutsche Energiewende vorantreiben zu wollen.

Heinen-Essers politische Laufbahn umfasst mehrere Jahrzehnte. Von 1998 bis 2013 war sie als CDU-Abgeordnete Mitglied des Deutschen Bundestags. 2007 wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zwei Jahre später wechselte sie ins Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wo sie bis 2013 dieselbe Funktion ausübte.

2018 übernahm sie ein Ministeramt in Nordrhein-Westfalen und leitete das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. 2022 trat sie jedoch im Zuge der sogenannten Mallorca-Affäre von ihrem Posten zurück. Seit 2021 steht sie zudem dem Schutzverband Deutscher Wald vor.

Ihre Wahl zur BEE-Präsidentin fällt in eine entscheidende Phase der Energiepolitik. Die Bundesregierung bereitet derzeit zentrale Gesetze vor, darunter das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG), das das Heizungsgesetz ablöst und neue Quoten für grünes Gas und Öl vorsieht. Zudem steht das Gaspaket am 25. März 2026 auf der Kabinettsagenda. Das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) zielt darauf ab, Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energien-Projekte, Netze und Speicher zu beschleunigen, während die Debatten über den Industriestrompreis anhalten.

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Die scheidende BEE-Präsidentin Simone Peter zeigte sich optimistisch für die Zukunft der Erneuerbaren Energien. Sie wünschte Heinen-Esser viel Erfolg in ihrer neuen Rolle und betonte die Bedeutung des bevorstehenden Wandels.

Heinen-Esser führt den BEE nun mit voller Unterstützung der Delegierten. Zu ihren Prioritäten gehören die Stärkung der Rolle des Verbandes in der Energiepolitik sowie die Entwicklung praktischer Lösungen für die Energiewende. Die anstehenden gesetzlichen Änderungen werden ihre Führungsqualitäten auf die Probe stellen, während Deutschland den Ausbau der Infrastruktur für Erneuerbare Energien vorantreibt.

Quelle