21 March 2026, 14:07

Universität Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus mit Big Picture Essen bis 2033

Außenansicht des neuen Colleges der Universität Toronto an Wetmore Hall mit einem Schild vor dem Gebäude, umgeben von grünem Gras, bunten Blumen, hohen Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Universität Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus mit Big Picture Essen bis 2033

Die Universität Duisburg-Essen gestaltet ihren Campus in Essen mit dem langfristigen Projekt Big Picture Essen grundlegend um. Der ehrgeizige Plan soll Lehre, Forschung und studentisches Leben in den nächsten zehn Jahren neu prägen. Nach der Fertigstellung wird das Gelände 30 Prozent mehr Fläche bieten und als zentraler Ort für Lernen, Begegnung und Erholung dienen.

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Die Bauarbeiten auf dem Campus haben bereits begonnen: Hörsäle und Seminarräume werden modernisiert, wobei einige dieser Maßnahmen bereits 2023 abgeschlossen sein sollen. Gleichzeitig entstehen anstelle einzelner Büros offene Arbeitsbereiche mit Lounge-Zonen – teilweise sogar mit Büroschaukeln.

Zwei große Forschungsgebäude werden außerhalb der bisherigen Campusgrenzen auf dem Thurmfeld errichtet. Das Forschungszentrum ACTIVE SITES und der FutureWaterCampus widmen sich hochmoderner wissenschaftlicher Arbeit. Zudem wurde ein neues Wasserforschungsinstitut genehmigt, und ein eigenes Chemie-Lehrgebäude ist in Planung.

Die Universität sucht auch nach Wegen, um sich enger mit der Essener Innenstadt zu vernetzen. Geplant ist unter anderem eine Übergangszone für urbanes Gärtnern und kulturelle Veranstaltungen. Diskutiert werden außerdem ein von der Uni betriebener Kindergarten sowie eine Freiluft-Sportanlage.

Die gesamten Arbeiten sollen etwa ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Die Kosten werden auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag geschätzt.

Nach der vollständigen Umsetzung wird der Essener Campus erweiterte Forschungsmöglichkeiten, moderne Lehrräume und neue Sozialbereiche bieten. Das Projekt zielt darauf ab, eine offenere und lebendigere Umgebung für Studierende, Mitarbeiter und die Stadtgesellschaft zu schaffen. Bau und Sanierungen werden in den kommenden Jahren schrittweise fortgesetzt.

Quelle