16 March 2026, 16:13

Timothée Chalamet polarisiert bei den Oscars mit Mode und Kunst-Kritik

Eine Frau in einem blauen und schwarzen Kleid steht auf einem roten Teppich vor einer Tafel mit der Aufschrift "Oscars 2018 Red Carpet Arrivals" und verschiedenen Skulpturen im Hintergrund.

Zärtliche Zurschaustellung nach Oscar-Versager - Timothée Chalamet polarisiert bei den Oscars mit Mode und Kunst-Kritik

Timothée Chalamet sorgte bei der diesjährigen Oscar-Verleihung nicht nur wegen seiner Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Schlagzeilen. Der Star betrat den roten Teppich allein – gekleidet in einen auffälligen, komplett weißen Anzug. Sein Abend nahm eine unerwartete Wendung, als seine jüngsten Äußerungen über Oper und Ballett eine hitzige Debatte in der Kunstwelt auslösten.

Sein Film Marty Supreme brachte ihm zwar eine Nominierung ein, doch am Ende setzte sich Michael B. Jordan durch. Unterdessen zog auch Kylie Jenner in einem gewagten, rubinroten Schiaparelli-Kleid die Blicke auf sich, bevor sie Chalamet auf der Vanity-Fair-Nachfeier Gesellschaft leistete, wo die beiden sehr vertraut wirkten.

Der Abend begann damit, dass Chalamet allein den roten Teppich der Oscars betrat, in einem durchgängig weißen Givenchy-Anzug. Sein Outfit erinnerte an seinen Look bei den Vor-Oscar-Veranstaltungen und unterstrich seinen Ruf als stilbewusster Modeikone. Im Saal saß er unter den Nominierten und wartete auf die Bekanntgabe des Besten Hauptdarstellers für seine Rolle in Marty Supreme – eine Leistung, die von der Kritik gefeiert wurde, bei der Abstimmung aber letztlich gegen Jordans siegreiche Darstellung verlor.

Noch vor der Verleihung hatte Chalamet mit einer umstrittenen Aussage für Aufsehen gesorgt, als er Oper und Ballett in einem weit verbreiteten Interview als "überholt" bezeichnete. Die Bemerkung löste scharfe Kritik von Institutionen wie der Metropolitan Opera und der Wiener Staatsoper aus; einige warfen ihm vor, jahrhundertealte Kunstformen pauschal abzuwerten. Selbst Oscars-Moderator Conan O'Brien spielte auf den Shitstorm an und scherzte, der Star müsse nun mit der Rache "wütender Balletttänzer" rechnen.

Kylie Jenner setzte unterdessen im Publikum ein eigenes Statement – in einem funkelnden, rubinroten Schiaparelli-Kleid. Später wechselte sie auf der Vanity-Fair-Nachfeier in ein maßgeschneidertes, schwarzes Paillettenkleid von Alexander McQueen mit einem spektakulären Federcape. Fotos zeigten sie und Chalamet in entspannter, fast vertrauter Atmosphäre, was Spekulationen über eine mögliche Verbindung zwischen den beiden schürte.

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Obwohl Chalamets Äußerungen die Oscars nicht direkt beeinflussten – die Abstimmung war bereits vor dem Eklat abgeschlossen –, unterstrichen sie die Spannungen zwischen traditioneller Hochkultur und modernem Kino. Sein Film Marty Supreme erhielt keine weiteren Nominierungen, sodass seine einzige Chance auf eine Auszeichnung verpasst war.

Die Oscar-Nacht endete für Chalamet mit einer Nominierung, aber ohne Trophäe – doch seine Aussagen hielten ihn auch nach der Gala in den Schlagzeilen. Seine Modewahl und der gemeinsame Auftritt mit Jenner befeuerten zusätzlich das Medieninteresse. Die empörten Reaktionen aus der Opern- und Ballettszene jedoch sorgten dafür, dass die Diskussion über seine Worte noch lange nach der Verleihung weiterging.

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