08 April 2026, 04:07

Taxi-Chaos in Wien: Feststeckender Festspielleiter dichtet Eurovision-Hit um

Ein gelbes Taxi fährt eine belebte Stadtstraße entlang, die von Gebäuden gesäumt ist, während Fußgänger mit Regenschirmen auf dem Gehweg darunter unter bewölktem Himmel gehen.

Taxi-Chaos in Wien: Feststeckender Festspielleiter dichtet Eurovision-Hit um

Alfons Haider, Direktor des Mörbischer Seefestspiele, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest – nachdem Taxifahrer seine Kartenzahlung abgelehnt hatten. Verärgert über die Situation griff er zu sozialen Medien – und zu einem kreativen musikalischen Protest.

Haider traf ohne Bargeld am Bahnhof ein und versuchte, die 19 Euro für die Fahrt mit Karte zu begleichen. Mehrere Taxler lehnten ab, sodass er nicht in den siebten Wiener Bezirk gelangte.

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Sein Frust entlud sich auf Instagram – doch statt sich nur zu beschweren, dichtete er den Eurovision-Song Tanzschein von Cosmo kurzerhand zu Taxischein um: eine humorvolle Abrechnung mit seiner misslichen Lage. In seiner Version sang er von einem "Taxigutschein", der die Fahrt abdecken sollte.

Selbst Cosmo wurde auf die Parodie aufmerksam und reagierte begeistert: Haiders Idee nannte er "brillant".

Der Vorfall rückte ein bekanntes Problem ins Licht: die lückenhafte Akzeptanz von Kartenzahlungen in Wiener Taxis. Während Haiders schlagfertiger Protest für Aufmerksamkeit sorgte, blieb die ursprüngliche Fahrtkostenrechnung unbezahlt. Die Aktion bescherte Cosmos Song zudem unerwartete zusätzliche Publicity.

Quelle