02 April 2026, 10:08

Stefan Zimkeit diskutiert mit Schülern über marode Schulen und Bildungschancen in NRW

Ein Blatt mit Text, auf dem steht, dass Kinder aus verschiedenen Tagesschulen Tee, Pflaumenbrot, Braten und Pflaumenpudding erhalten werden.

Stefan Zimkeit diskutiert mit Schülern über marode Schulen und Bildungschancen in NRW

Stefan Zimkeit, Abgeordnete des Landtags von Nordrhein-Westfalen aus Sterkrade, traf kürzlich mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse der Gesamtschule Weierheide zusammen. Bei dem Besuch sprach er über die Finanzierung von Bildung, die Schulinfrastruktur und die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen in der Region stehen. Zimkeit, der selbst einst die Gesamtschule Osterfeld besuchte, betonte die Notwendigkeit fairerer Bildungschancen im Schulsystem.

Zimkeit lobte die Bundesregierung für die Bereitstellung erheblicher Mittel zur Verbesserung der Schulen in ganz Deutschland. Er hofft, dass ein großer Teil dieser Gelder direkt an die Städte fließt, da seiner Meinung nach die Kommunalverwaltungen am besten wissen, wo Neubauten oder Sanierungen erforderlich sind. Gleichzeitig machte er deutlich, dass das Land NRW die finanzielle Last für die Schulinfrastruktur nicht auf Kommunen wie Oberhausen abwälzen dürfe.

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Im Gespräch kritisierte er die Unterfinanzierung der Schulen in Nordrhein-Westfalen. Das Land gibt derzeit pro Grundschüler weniger aus als der Bundesdurchschnitt, und die Wiederholerquoten in den frühen Jahrgangsstufen sind gestiegen. Zimkeit forderte mehr Landesmittel, um marode Schulgebäude und veraltete Ausstattung in vielen Schulen zu verbessern.

Er sprach sich zudem gegen Vorurteile über Gesamtschulen aus und argumentierte, dass die Schulform eines Schülers oder einer Schülerin nichts über deren Intelligenz aussage. Stattdessen verwies er auf ungleiche Startchancen und den familiären Hintergrund als entscheidende Faktoren für den Bildungserfolg. Auf die Frage nach der politischen Zusammenarbeit bestätigte Zimkeit, mit allen demokratischen Parteien zusammenzuarbeiten, lehnt aber jeden Kontakt zur AfD entschieden ab.

Der Besuch Zimkeits unterstrich die anhaltenden Sorgen um die Bildungsfinanzierung in NRW. Zwar bieten die Bundesinvestitionen potenzielle Unterstützung, doch stehen die Schulen vor Ort weiterhin vor strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Seine Äußerungen verdeutlichen die Notwendigkeit gezielter Maßnahmen des Landes, um die Schulbedingungen zu verbessern und die Ungleichheit im Bildungssystem zu verringern.

Quelle