Solingen wächst über 165.000 Einwohner – erstmals seit 1995
Die Einwohnerzahl Solingens ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gestiegen. Mitte 2011 zählte die Stadt noch 158.415 Einwohner, doch bis September 2023 stieg die Zahl auf 165.026 an. Damit überschreitet die Einwohnerzahl erstmals seit 1995 wieder die Marke von 165.000.
Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Seit 2011 hat Solingen durch den Wanderungssaldo fast 11.000 Menschen mehr gewonnen als verloren. Auch die Zahl der ausländischen Staatsbürger stieg von 20.260 Ende 2011 auf 31.163 Ende 2023 an.
Zwischen 2011 und 2023 wurden über 3.000 neue Wohnungen gebaut, die mehr als 6.000 Neuzuzügern ein Zuhause boten. Rund 60 Prozent der Neuankömmlinge kamen von außerhalb der Stadt. Der Zuzug trug zudem zu einem leichten Anstieg der Geburtenzahlen bei, auch wenn die Geburtenrate weiterhin niedrig bleibt.
Trotz des Bevölkerungswachstums übersteigt die Zahl der Sterbefälle seit 2011 durchgehend die der Geburten. Im Schnitt verzeichnete die Stadt jährlich 617 mehr Todesfälle als Geburten.
Aktuell liegt die Einwohnerzahl bei 165.026. Die Zuwanderung hat den natürlichen Rückgang ausgeglichen und die Gesamtzahl erstmals seit fast 30 Jahren wieder über 165.000 steigen lassen. Der Trend spiegelt sowohl den Ausbau des Wohnraums als auch die anhaltende Zuwanderung wider.
