Rindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Lukas WolfRindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal in Folge – Verbraucher zahlen dennoch deutlich mehr
Zum zweiten Mal hintereinander sind die Rindfleischpreise gesunken und setzen den Markt unter Druck. Die aktuellen Zahlen zeigen einen Rückgang in allen Rindfleischkategorien, wobei junge Bullen die stärksten Preisanpassungen verzeichnen. Dennoch zahlen Verbraucher nach wie vor deutlich mehr für Rindfleisch als noch im Vorjahr.
Der Verbandspreis für junge Bullen der Klasse O3 ist auf 6,62 Euro pro Kilogramm gefallen. Klasse U3 liegt nun bei 6,85 Euro/kg, während R3-Bullen mit 6,80 Euro/kg gehandelt werden. Insgesamt sind die Rinderpreise umgehend um 10 Cent pro Kilogramm gesunken.
Das Angebot bleibt knapp, bei einigen Schlachttieren herrscht sogar Mangel. Metzger stehen unter Preisdruck, und der Fleischabsatz hat nachgelassen. Dennoch mussten Verbraucher in den ersten Juliwochen 20,8 % mehr für Rindfleisch bezahlen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Unterdessen sind die Preise für Döner mit Rindfleisch stark gestiegen. Im März 2025 war der teuerste gelieferte Döner in Flensburg für 9,77 Euro zu haben. Ein Dönerstand-Betreiber in Friedrichshafen erklärte, ein fairer Preis für einen Rindfleisch-Döner müsse mindestens 9 Euro betragen.
Während die Rinderpreise sinken, steigen die Verbraucherkosten für Rindfleisch weiter an. Knappes Angebot und schwache Verkaufszahlen prägen weiterhin den Markt. Besonders die Dönerpreise spiegeln den allgemeinen Trend steigender Fleischausgaben für Käufer wider.






