Rekord-Umbau in der Yayla Arena: Vom Eishockey zum Handball in 19 Stunden
Lukas WolfRekord-Umbau in der Yayla Arena: Vom Eishockey zum Handball in 19 Stunden
Die Yayla Arena durchläuft einen radikalen Wandel vor dem entscheidenden Handballspiel am Samstag. Ein 15-köpfiges Team arbeitet rund um die Uhr, um die Eishockeyfläche in ein regelkonformes Handballfeld umzubauen. Mit über 5.000 erwarteten Fans steht für die HSG Krefeld viel auf dem Spiel – es geht um den Klassenerhalt.
Der Umbau begann mit der Reinigung und dem Einfahren der Tribünen, gefolgt vom Abbau der Spielerbänke des Eishockeyteams. Anschließend wird ein spezielles Bodensystem über dem Eis verlegt, um die Handballfläche zu schaffen. Die gesamte Aktion dauert etwa 19 Stunden, wobei die Innentemperatur konsequent bei 18°C gehalten wird, damit der Boden bis zur Frist um 8 Uhr morgens optimal abbindet.
Für die Eagles ist es bereits das vierte Spiel in diesem Jahr in der Yayla Arena – allerdings als Zweitligist. Normalerweise lockten ihre Partien hier in den vergangenen Spielzeiten zwischen 2.500 und 3.000 Zuschauer an. Doch das Duell am Samstag gegen Dormagen könnte fast die doppelte Zahl erreichen: Über 5.000 Fans werden in der Arena erwartet.
Trainer Mark Schmetz zeigt sich zuversichtlich und verweist auf die starke jüngste Leistungsserie seines Teams. Er betont den Willen, diesen Schwung in die Partie mitzunehmen – schließlich zählt jetzt jeder Punkt im Abstiegskampf.
Pünktliche Fertigstellung des Umbaus ist Voraussetzung für den Spielbeginn. Ein Sieg würde der HSG Krefeld im Kampf gegen den Abstieg dringend benötigten Auftrieb geben. Nun gilt es für die Mannschaft, eine Leistung abzurufen, die der erwarteten Stimmung im ausverkauften Stadion gerecht wird.






