Obdachloser mit verbotenen Waffen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festgenommen
Jakob MaierObdachloser mit verbotenen Waffen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festgenommen
Am 14. Juni wurde ein 43-jähriger obdachloser Mann am Hauptbahnhof Gelsenkirchen festgenommen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle entdeckten Polizisten, dass er verbotene Waffen bei sich trug und wegen zweier offener Haftbefehle gesucht wurde.
Der deutsche Staatsbürger war im Rahmen der üblichen Bahnhofsüberprüfungen von Beamten angehalten worden. Eine anschließende Durchsuchung förderte ein Messer und einen ausziehbaren Schlagstock zutage – beides Gegenstände, deren Besitz ihm gerichtlich untersagt war. Die Gegenstände wurden sofort beschlagnahmt.
Die Behörden stellten daraufhin fest, dass gegen den Mann zwei aktive Haftbefehle vorlagen. Der erste ergab sich aus einer Verurteilung wegen Volksverhetzung, für die er eine sechsmonatige Freiheitsstrafe erhalten hatte. Der zweite bezog sich auf einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, der mit einer achtmonatigen Haftstrafe geahndet worden war.
Nach Belehrung über seine Rechte wurde der Mann offiziell festgenommen. Ihm drohen nun zusätzliche Anklagepunkte wegen Verstößen gegen das deutsche Waffengesetz. Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, um seine bereits verhängten Strafen anzutreten.
Die Festnahme erfolgte nach dem Auffinden der verbotenen Waffen und der noch offenen rechtlichen Verfahren. Die beschlagnahmten Gegenstände verbleiben vorerst in Polizeigewahrsam, während der Mann seine kombinierte 14-monatige Haftstrafe antritt. Weitere Details zur laufenden Ermittlung gab die Polizei nicht bekannt.






