Neuss lockt mit Jobmesse für Pflege- und Sozialberufe gegen Fachkräftemangel
Emma KrauseNeuss lockt mit Jobmesse für Pflege- und Sozialberufe gegen Fachkräftemangel
Neue Jobmesse in Neuss rückt Pflege- und Sozialberufe in den Fokus
Die Veranstaltung "Karriere in der Pflege" möchte Schüler:innen und Berufseinsteiger:innen mit regionalen Arbeitgebern zusammenbringen – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel in diesen systemrelevanten Bereichen entgegenwirken. Organisiert vom Rhein-Kreis Neuss, bietet die Messe praktische Einblicke, Expertenberatung und direkte Jobchancen.
Die Jobmesse ist Teil der Initiative "Zukunft der Pflegeberufe" (ZUPF), die über Karrierewege informieren und die Vernetzung in der Branche stärken soll. Rund 300 Schüler:innen haben sich bereits angemeldet; der Eintritt ist für alle Besucher:innen kostenfrei. An interaktiven Ständen können Interessierte verschiedene Tätigkeitsfelder hautnah erleben und sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten beraten lassen.
Vertreter:innen aus Pflege und Sozialwesen berichten aus der Praxis und stehen für Fragen zur Verfügung. Ein thematisches Vortragsprogramm zeigt Perspektiven im Berufsfeld auf, während geführte Rundgänge einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag geben. Dirk Brügge, Kreisdirektor und Leiter des Sozialamts, betont die hohe Jobsecurity, sinnstiftende Tätigkeiten und zukunftssicheren Chancen in der Branche.
Die IU Duales Studium stellt unter anderem die dualen Studiengänge "Soziale Arbeit (B.A.)" und "Gesundheitsmanagement (B.A.)" vor, die ab 2026 am Standort Düsseldorf angeboten werden. Zudem präsentieren Arbeitgeber aktuelle Stellenangebote – für direkten Kontakt und Bewerbungsmöglichkeiten. Lokale Partner wie Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Krankenhäuser haben die Messe gemeinsam ermöglicht.
Die Veranstaltung zeigt die Vielfalt der Berufe in Pflege und Sozialwesen. Besucher:innen können Ausbildungswege erkunden, potenzielle Arbeitgeber kennenlernen und sich über Karrierechancen in einem wachsenden Sektor informieren. Die Organisator:innen hoffen, dass die Messe nicht nur dem Personalmangel begegnet, sondern auch denen den Einstieg erleichtert, die sich für eine Tätigkeit in diesem Bereich interessieren.






