Neue Spurensuche: Der ungelöste Mord an Zeynep aus dem Jahr 1986 wird wiederaufgerollt
Lukas WolfErmittler nehmen 39 Jahre alten Kaltfall-Mord an fünfjährigem Mädchen wieder auf - Neue Spurensuche: Der ungelöste Mord an Zeynep aus dem Jahr 1986 wird wiederaufgerollt
Nach fast vier Jahrzehnten nehmen die Ermittler den Mord an der fünfjährigen Zeynep aus dem Jahr 1986 in Neuenrade erneut unter die Lupe. Der ungelöste Fall, der mittlerweile zu den rätselhaftesten im Märkischen Kreis zählt, wird mit modernen forensischen Methoden neu aufgearbeitet. Die Behörden hoffen auf neue Hinweise – auch durch einen Aufruf in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY… ungelöst.
Zeynep war mit tödlichen Stichverletzungen am Hals in der Nähe des Elternhauses aufgefunden worden. Die Tat, bei der ein sexuelles Motiv vermutet wird, blieb seit 1986 ungeklärt. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der Täter nie ermittelt werden.
Die Mordkommission in Hagen, die eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeitet, hat den Fall wiederaufgenommen. Mit neuen forensischen Verfahren wird altes Beweismaterial untersucht – eine Chance auf den lang ersehnten Durchbruch. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist nun eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.
Der Fall wird in Aktenzeichen XY… ungelöst vorgestellt, um die Bevölkerung in die Ermittlungen einzubinden. Die Beamten sind zuversichtlich, dass moderne Technik und aktuelle Zeugenaussagen die Aufklärung des Verbrechens ermöglichen.
Die erneute Untersuchung verbindet wissenschaftliche Fortschritte mit öffentlichen Appellen, um Zeyneps Mord endlich aufzuklären. Die ausgesetzte Belohnung von 5.000 Euro und die mediale Aufmerksamkeit sollen entscheidende Spuren liefern. Nach 39 Jahren geben die Behörden nicht auf – der Täter soll vor Gericht gestellt werden.






