Lüdenscheid behält sechs zusätzliche Polizisten nach Brücken-Wiedereröffnung
Jakob MaierLüdenscheid behält sechs zusätzliche Polizisten nach Brücken-Wiedereröffnung
Lüdenscheids Polizei behält sechs zusätzliche Beamte nach Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke
Die Polizei in Lüdenscheid wird auch nach der Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke sechs zusätzliche Kräfte behalten. Die Maßnahme folgt einer personalstärkenden Entscheidung des Innenministeriums aus September 2023, die auf die gestiegene Arbeitsbelastung reagierte. Ausschlaggebend waren das wachsende Verkehrsaufkommen und der erhöhte Einsatzbedarf in der Region.
Während der Sperrung der Rahmedetal-Brücke wurde der Schwerlastverkehr auf kleinere Straßen umgeleitet, was zu schweren Schäden im Nebenstraßennetz führte. Verärgert über die Verzögerungen nahmen viele Autofahrer illegale Abkürzungen oder überschritten die Höchstgeschwindigkeit, um Zeit zu sparen.
Als Reaktion darauf genehmigte das Innenministerium zum 1. September 2023 zusätzliche Planstellen für die Lüdenscheider Polizei. Die sechs nun dauerhaft eingesetzten Beamten werden sich künftig ausschließlich auf die Verkehrsüberwachung konzentrieren.
Im kommenden Jahr stehen im Märkischen Kreis weitere Einschränkungen bevor: Acht Vollsperrungen wichtiger Straßenabschnitte sind geplant. Allerdings gibt es keine öffentlichen Unterlagen, die ähnliche Personalaufstockungen in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens aufgrund verkehrsbedingter Probleme seit der Richtlinienänderung belegen.
Die sechs Beamten bleiben im Märkischen Kreis im Einsatz, um die anhaltenden Verkehrsprobleme zu bewältigen. Ihr Einsatz soll Rasen und illegale Umleitungen eindämmen, die durch Baustellenverzögerungen entstehen. Die Entscheidung spiegelt die Belastung der lokalen Straßen wider, die durch umgeleiteten Autobahnverkehr verursacht wird.






