Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach sieben Spielen ohne Sieg in Gefahr
Jakob MaierKwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach sieben Spielen ohne Sieg in Gefahr
Der Druck auf Lukas Kwasniok, den Cheftrainer des 1. FC Köln, wächst nach einer enttäuschenden Serie ohne Siege. Das jüngste Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach verlängerte die sieglose Phase des Teams auf sieben Spiele. Da der Verein nun nur noch knapp über den Abstiegsrängen schwebt, werden die Fragen nach seiner Zukunft immer lauter.
Kwasniok hatte den Posten in Köln nach einer vielbeachteten Zeit bei der SSV Paderborn übernommen, wo sein mutiger und offensiver Ansatz Lob erntete. Doch seine Amtszeit in Köln verlief bisher weitaus holpriger. Kritiker bemängeln mangelnde Intensität, eine schwache Defensive und schlechte Kommunikation auf dem Platz – Schwächen, die Fans und Experten gleichermaßen frustrieren.
Das 2:2 gegen Mönchengladbach tat wenig, um die Bedenken zu zerstreuen. Sportdirektor Thomas Kessler weigerte sich, den Trainer öffentlich zu unterstützen, und gab zu, erst "eine Nacht darüber schlafen" zu wollen, bevor er über die nächsten Schritte entscheidet. Zwar räumte Kessler die Probleme des Teams ein, doch eine klare Rückendeckung für Kwasniok blieb aus.
Der Trainer selbst gibt sich indes kämpferisch. Er betonte, sich weiterhin "zu hundert Prozent" von der Vereinsführung unterstützt zu fühlen, und schwor, "wie ein Besessener" für die Wende zu kämpfen. Doch mit dem anstehenden Derby wird die Zeit knapp.
Eine Niederlage oder ein weiterer Patzer könnte Köln auf Platz 16 zurückwerfen – in die Relegationszone –, falls der FC St. Pauli gleichzeitig zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Die Lage war für Kwasniok und sein Team noch nie so angespannt.
Das nächste Spiel des 1. FC Köln wird zum Schicksalsspiel für Kwasnioks Amtszeit. Eine Niederlage würde den Verein vermutlich in die Abstiegsränge stürzen und das Relegationsrisiko erhöhen. Kesslers Entscheidung über die Zukunft des Trainers könnte früher fallen als gedacht.






