Jay-Z kämpft nach abgewiesener Klage um seine Ehre – und geht in die Offensive
Emma KrauseJay-Z kämpft nach abgewiesener Klage um seine Ehre – und geht in die Offensive
Jay-Z hat sich offen zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe aus dem Jahr 2024 geäußert. Der Fall, in dem ihm und Sean "Diddy" Combs schwerwiegendes Fehlverhalten vorgeworfen wurde, war Anfang 2025 abgewiesen worden. Nun geht der Rapper rechtlich gegen seine Anklägerin und deren Anwaltsteam vor.
Die Klage war Ende 2024 eingereicht worden – nur einen Tag, bevor Jay-Z mit seiner Frau und Tochter Blue Ivy eine vielbeachtete Premiere besuchte. Er gab zu, überlegt zu haben, die Veranstaltung ausfallen zu lassen, entschied sich aber schließlich für die Teilnahme. In Interviews beschrieb er, wie "zerbrochen" ihn die Vorwürfe gemacht hätten, und lehnte jede Vergleichsangebote kategorisch ab.
Die Anschuldigungen bezogen sich auf einen Vorfall aus dem Jahr 2000, bei dem die Frau behauptete, von Jay-Z und Combs auf einer Party mit Drogen betäubt und angegriffen worden zu sein. Beide Männer wiesen die Vorwürfe vehement zurück. Im Februar 2025 lehnte ein Richter den Fall schließlich vollständig ab.
Jay-Z hat seitdem weitere rechtliche Schritte eingeleitet. Er reichte eine Verleumdungsklage gegen die Frau sowie ihre Anwälte, Tony Buzbee und David Fortney, ein und wirft ihnen Erpressung sowie vorsätzliche falsche Anklage vor. Die Beklagten bestreiten diese neuen Vorwürfe. Stand März 2026 läuft das Verleumdungsverfahren noch.
Der Rapper äußerte sich frustriert über den gesamten Prozess und betonte, dass derart schwere Vorwürfe niemals ohne absolute Gewissheit erhoben werden dürften.
Die Abweisung der ursprünglichen Klage brachte zwar eine gewisse Klärung, doch Jay-Z' juristischer Kampf geht weiter. Sein Verleumdungsverfahren gegen die Anklägerin und ihre Anwälte ist weiterhin anhängig, ein Ende nicht absehbar. Seine öffentlichen Stellungnahmen deuten darauf hin, dass er entschlossen ist, seinen Namen zu rehabilitieren.






