20 April 2026, 02:07

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird ab Oktober keine Flüchtlinge mehr beherbergen

Ein großes Gebäude mit einem "Willkommen bei Flüchtlingen"-Schild, Säulen, einem Geländer und dem Himmel im Hintergrund.

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird ab Oktober keine Flüchtlinge mehr beherbergen

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen stellt Flüchtlingsunterkunft zum 1. Oktober ein

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Die Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen wird ab dem 1. Oktober nicht mehr als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft dienen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat beschlossen, den Mietvertrag nicht zu verlängern, der am 30. September ausläuft. Die derzeit dort lebenden Bewohner werden vor der Schließung in andere Einrichtungen innerhalb des Kreises umgesiedelt.

Die Halle war Ende 2023 erstmals als Flüchtlingsunterkunft umgenutzt worden. In der Spitzenzeit bot sie Platz für bis zu 400 Menschen, zuletzt lebten dort jedoch etwa 150 Personen. Aufgrund einer Vereinbarung mit Nordrhein-Westfalen wurden während der Nutzung durch das Land keine weiteren Geflüchteten nach Hamm zugewiesen.

Nach dem Auszug der Bewohner beginnen Teams mit dem Rückbau, der Einlagerung von Equipment und der Sanierung der Räumlichkeiten. Die Stadt Hamm plant, die Halle so schnell wie möglich wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung als Kultur- und Veranstaltungsort zuzuführen. Trotz der Schließung betonen Verantwortliche, dass das Gebäude bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden wieder in eine Notunterkunft für Hunderte umgewandelt werden könne.

Mit der Schließung der Halle verbleiben im kommunalen Unterbringungssystem des Kreises noch etwa 240 freie Plätze. Ziel des Übergangs ist es, sicherzustellen, dass alle betroffenen Bewohner vor dem Stichtag eine alternative Unterkunft erhalten.

Die Einstellung der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft markiert das Ende dieser Funktion nach weniger als einem Jahr. Die Stadt konzentriert sich nun auf die Wiederherstellung des Standorts für öffentliche Veranstaltungen und kulturelle Aktivitäten. Der Kreis behält sich jedoch vor, die Räumlichkeiten im Notfall kurzfristig wieder als Unterkunft zu aktivieren.

Quelle