Großalarm am Düsseldorfer Hauptbahnhof wegen verdächtigem Trolley
Verdächtiger schwarzer Trolley am Düsseldorfer Hauptbahnhof löst Großalarm aus
Ein verdächtiger schwarzer Trolley, der am Dienstagabend unbeaufsichtigt am Düsseldorfer Hauptbahnhof zurückgelassen wurde, sorgte für eine größere Sicherheitswarnung. Der Vorfall führte zur vorübergehenden Absperrung des Bereichs um einen nahegelegenen Fast-Food-Imbiss, während die Polizei Ermittlungen aufnahm. Später konnten die Behörden den Besitzer ausfindig machen und die Lage ohne konkrete Bedrohungslage entschärfen.
Der Alarm wurde am 6. Mai 2025 gegen 21:10 Uhr ausgelöst, nachdem das verlorene Gepäckstück in der Nähe des Stationseingangs entdeckt worden war. Die Bundespolizei leitete umgehend eine Suchaktion ein und setzte einen Sprengstoffspürhund ein, um den schwarzen Trolley zu überprüfen. Der Hund fand keine gefährlichen Gegenstände im Inneren.
Unterdessen wurde der Bereich um den Fast-Food-Imbiss vorsorglich für knapp 50 Minuten abgesperrt. Kurz darauf konnten die Beamten den Besitzer – einen 31-jährigen Mann – ausfindig machen. Er erhielt sein Eigentum zurück, doch nun prüfen die Behörden, ob er für die Kosten des Polizeieinsatzes zur Rechenschaft gezogen wird.
Unbeaufsichtigtes Gepäck löst häufig großangelegte Sicherheitsmaßnahmen aus, und Verantwortliche können für die entstandenen Kosten haftbar gemacht werden. Reisende werden daher daran erinnert, ihr Gepäck, Handtaschen und persönliche Gegenstände stets bei sich zu behalten, um solche Vorfälle zu vermeiden.
Für Medienanfragen steht die Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin unter Armin Roggon (+49 211 179276-150 oder [email protected]) zur Verfügung.
Der Vorfall konnte bis 22:00 Uhr aufgeklärt werden, ohne dass verdächtige Materialien gefunden wurden. Zwar erhielt der Besitzer sein Gepäck zurück, doch die Polizei prüft nun eine mögliche Kostenübernahme für den Einsatz. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, persönliche Gegenstände in öffentlichen Räumen nie aus den Augen zu lassen.






