Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Jakob MaierFußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach enden mit Fußballturnier als Höhepunkt
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach gingen in diesem Jahr mit einem Fußballturnier zu Ende, das den Abschluss der Kampagne bildete. Neun vielfältige Mannschaften traten beim "Kick gegen Rassismus" gegeneinander an – ein symbolträchtiges Finale der Initiative, die unter dem Motto "100 % Menschenwürde" gegen Diskriminierung und rechtsextreme Strömungen mobilisieren wollte.
Beim Turnier spielten Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Hautfarben und religiöser Hintergründe gemeinsam. Statt Pokale erhielten alle Teams als Zeichen der Verbundenheit ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Den Sieg im Finale sicherte sich der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V., der in Anwesenheit von Bürgermeister Marcel Kreutz gefeiert wurde.
Kreutz, Schirmherr des lokalen "Bündnisses gegen Rassismus und für Vielfalt", unterstützte die Veranstaltung als Teil eines umfassenden Programms. Das 2024 gegründete Bündnis hatte im März mit Vorträgen, Workshops und kulturellen Angeboten die gesellschaftliche Zusammengehörigkeit gestärkt. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jährlich statt und setzen sich bundesweit für die Bekämpfung von Vorurteilen und die Förderung von Gleichberechtigung ein.
Erstmals richtete Bergisch Gladbach in diesem Jahr ein Fußballturnier im Rahmen der Kampagne aus – eine Premiere, die es in dieser Form weder 2024 noch 2025 in anderen deutschen Städten oder Gemeinden gegeben hatte. Das Turnier unterstrich das Engagement der Stadt für Vielfalt und gegen Rassismus. Mit Rückendeckung des Bürgermeisters wird das Bündnis seine Arbeit gegen Diskriminierung in der Kommune fortsetzen. Die Organisatoren planen, den Erfolg der diesjährigen Auflage als Grundlage für künftige Kampagnen zu nutzen.






