Fünf Bands kämpfen in Friemersheim um Festival-Auftritt gegen Rassismus
Jakob MaierFünf Bands kämpfen in Friemersheim um Festival-Auftritt gegen Rassismus
Am 28. März findet in Die Mühle, dem städtischen Jugendzentrum in Friemersheim, ein Bandcontest statt. Der Gewinner sichert sich einen Auftritt beim Rage Against Racism-Metal-Festival – einem langjährigen, kostenlosen Event, das sich mit Musik gegen Diskriminierung einsetzt. In diesem Jahr findet das Festival am 5. und 6. Juni in Duisburg statt und führt damit die 20-jährige Tradition von Open-Air-Konzerten fort.
Fünf regionale Bands – Voracious, Grave Intentions, Erst Arren, Justify und Onyxsin – treten im Wettbewerb um den letzten Festivalplatz an. Jede Band spielt 45 Minuten, das Publikum entscheidet per Live-Abstimmung über den Sieger. Um Fairness zu gewährleisten, bleibt die Reihenfolge der Auftritte bis zum Beginn der Veranstaltung geheim.
Der Eintritt zum Contest kostet 5 Euro, die Einnahmen decken die Kosten für Festival und Event. Das Rage Against Racism-Festival selbst bleibt wie immer kostenfrei und bietet Fans ein Wochenende voller Musik – verbunden mit einem klaren Statement gegen Rassismus. Wie viele Bands in den letzten Jahren um den letzten Platz konkurrierten, wurde nicht bekannt gegeben.
Seit zwei Jahrzehnten hat sich das Festival als Plattform für Nachwuchs- und etablierte Acts einen Namen gemacht. Die Veranstalter betonen seine Bedeutung für mehr Vielfalt und die Förderung neuer Talente.
Die siegreiche Band wird Teil des Line-ups beim diesjährigen Rage Against Racism-Festival in Duisburg sein. Wie immer ist der Eintritt frei und für alle offen. Die Erlöse aus dem Bandcontest fließen direkt in die Finanzierung des Festivals.






