FEMA-Beamter behauptet mysteriöse "Beamung" zwischen Waffle-House-Filialen
Emma KrauseFEMA-Beamter behauptet mysteriöse "Beamung" zwischen Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, hat mit der Behauptung, er sei zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House "beamt" worden, für Aufsehen gesorgt. Seine Schilderung, die erstmals im März von CNN berichtet wurde, steht aufgrund seiner Regierungsposition und gewalttätiger Äußerungen im Internet in der Kritik. Die Geschichte erhielt zusätzliche Aufmerksamkeit, als Phillips dem sozialen Netzwerk Truth Social vorwarf, seine Posts zu dem Vorfall zu unterdrücken.
Phillips, der bei FEMA für Einsatz- und Wiederherstellungsmaßnahmen zuständig ist, behauptete, er sei unfreiwillig etwa 80 Kilometer von einem Waffle House zu einem anderen "versetzt" worden. Später beschrieb er das Erlebnis als Teil einer spirituellen Reise während seines Krebsleidens. Trotz Skepsis betonte er in den sozialen Medien, er lasse sich "nicht lächerlich machen", und blieb bei seiner Version der Ereignisse.
Zunächst warf Phillips dem CEO von Truth Social, Devin Nunes, vor, seine Beamtungs-Behauptungen zu zensieren. Die Plattform führte spätere Probleme mit seinen Posts auf einen technischen Fehler zurück. Unterdessen hat sich seit 2023 keine Regierungsbehörde öffentlich zu dem Vorfall geäußert.
Die Lage spitzte sich zu, als Bennie Thompson, ein führender Demokrat im Repräsentantenhaus, in einem offiziellen Schreiben Bedenken bezüglich Phillips' Eignung für sein Amt äußerte. Auch andere Demokraten aus Washington stellten seine Kompetenz infrage, was schließlich zu seiner Absetzung von einer geplanten Anhörung führte. Wie die Daily Mail berichtete, wandte man sich an FEMA um Stellungnahme – eine Antwort blieb jedoch aus.
Phillips' Beamtungs-Behauptungen bleiben unverifiziert; weder FEMA noch andere Behörden haben sich offiziell dazu geäußert. Sein öffentlicher Trotz und die politischen Folgen haben seine Position unter Druck gesetzt. Der Vorfall sorgt weiterhin für mediales Interesse, doch bisher wurden keine weiteren Regierungsschritte bekannt gegeben.






