21 March 2026, 16:14

Erster personalfreier Supermarkt in Frömern revolutioniert den Dorfeinkauf

Ein Innenraum eines Lebensmittelladens mit Regalen und Boden voller verschiedener Lebensmittel, Deckenbeleuchtung und einer nummerierten Anzeigetafel im Hintergrund, vor der eine Person steht.

Erster personalfreier Supermarkt in Frömern revolutioniert den Dorfeinkauf

Automatisierter Supermarkt ohne Personal eröffnet in Frömern

In Frömern, einem kleinen Ortsteil von Fröndenberg, hat ein neuer, komplett personalfreier Supermarkt seine Türen geöffnet und bietet den Anwohnern so einen einfacheren Zugang zu Alltagsgütern. Der "Tante M"-Laden funktioniert ohne Mitarbeiter: Kundinnen und Kunden betreten das Geschäft per Kartensystem und erledigen Einkauf sowie Bezahlung eigenständig.

Die Filiale in Fröndenberg wurde von der Franchisenehmerin Anna Kirksov ins Leben gerufen, die nach der Schließung der letzten Bäckerei vor Ort eine Möglichkeit sah, die Bevölkerung zu unterstützen. Ohne öffentlichen Nahverkehr hatten es die Bewohner bisher schwer, grundlegende Waren zu besorgen. Nun bietet der Markt rund 1.200 Produkte an – von frischem Gemüse bis hin zu Backwaren – und ist täglich von 5 Uhr morgens bis 23 Uhr geöffnet.

Das "Tante M"-Konzept ist in Nordrhein-Westfalen noch selten: Bisher gibt es erst zwei Standorte. Doch die Expansion in ganz Deutschland läuft auf Hochtouren. Fünf weitere Filialen sind geplant: in Wertheim (Juni 2026), Marxzell (13. März 2026), Wunsiedel (März 2026), Lalling (März 2026) und Oybin (2. April 2026). Der Schwerpunkt der Neueröffnungen liegt dabei auf Süd- und Ostdeutschland, darunter Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen.

Auch die Genossenschaftskette Enso bereitet derzeit die Eröffnung eines ähnlichen, personalfreien Ladens in Unna-Hemmerde vor.

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Der Supermarkt in Frömern soll die Lücke schließen, die durch das Verschwinden lokaler Geschäfte entstanden ist. Mit langen Öffnungszeiten und dem Selbstbedienungsprinzip bietet er eine praktische Lösung für ländliche Gemeinden. Die geplanten Erweiterungen deuten auf eine wachsende Nachfrage nach diesem Einzelhandelsmodell in unterversorgten Regionen hin.

Quelle