Drakes Iceman-Promo eskaliert: Eisblock, Stühle mit Chemiegeruch und eine Explosion in Toronto
Moritz RichterDrakes Iceman-Promo eskaliert: Eisblock, Stühle mit Chemiegeruch und eine Explosion in Toronto
Drakes jüngster Werbegag für sein Album Iceman sorgt in Toronto für Chaos
Ein 7,5 Meter hoher Eisblock, spezielle Stühle bei einem Raptors-Spiel und sogar eine Explosion bei einem Videodreh haben im Rahmen der Album-Promotion massive Aufmerksamkeit erregt. Doch das Spektakel nahm eine unerwartete Wendung, als die Stühle während des Spiels einen üblen chemischen Geruch verströmten.
Die Probleme begannen, als Drake in einem Parkhaus im Stadtzentrum eine riesige Eisskulptur enthüllte. Fans strömten herbei, machten Selfies und meißelten sogar Stücke aus dem Eis, um das Veröffentlichungsdatum des Albums freizulegen. Nur wenige Stunden später wurden beim Raptors-Spiel maßgefertigte Stühle in Eiszapfenform direkt am Spielfeldrand platziert. Doch die ungewöhnlichen Möbelstücke entwickelten sich schnell zum Problem.
Die Stühle setzten einen starken chemischen Geruch frei, sodass die Veranstalter sie mitten im Spiel entfernen mussten. Unterdessen griffen Torontos Feuerwehrleute nach einem separaten Vorfall ein: Eine Explosion an einem Drehort von Drake in North York hatte nahegelegene Häuser erschüttert. Die Behörden spritzten die Eisinstallation ab und räumten aus Sicherheitsgründen die Menschenmengen weg.
Trotz der Störungen stehen die Raptors heute Abend im ersten Spiel der NBA-Playoffs 2026 gegen die Cleveland Cavaliers auf dem Plan. Vertreter von Maple Leaf Sports and Entertainment haben noch nicht bestätigt, ob die übelriechenden Stühle bei künftigen Spielen wieder auftauchen werden.
Drakes Iceman-Kampagne beherrscht seit Tagen die Aufmerksamkeit Torontos – von Eisskulpturen bis zu spektakulären Aktionen am Spielfeldrand. Die Vorfälle werfen jedoch Fragen zur Sicherheit auf und lassen Fans rätseln, ob die Werbeartikel wiederkehren. Die Raptors konzentrieren sich nun auf das entscheidende Playoff-Duell gegen Cleveland.






