Doppeltes Segelspektakel am Aasee: Aaseepokal und NRW-Meisterschaften starten
Moritz RichterDoppeltes Segelspektakel am Aasee: Aaseepokal und NRW-Meisterschaften starten
Am kommenden Wochenende findet am Aasee in Münster gleich ein doppelter Segel-Höhepunkt statt. Der Aaseepokal, Deutschlands größte Regatta der "Pirat"-Bootsklasse, startet am Samstag mit 75 teilnehmenden Teams. Parallel dazu werden die NRW-Landesmeisterschaften ausgetragen, die Segler aus dem gesamten Bundesgebiet anziehen.
Der Aaseepokal ist seit den 1950er-Jahren ein fester Bestandteil des deutschen Segelsports. Ursprünglich trug das Boot lediglich eine technische Bezeichnung, doch die Veranstalter suchten später nach einem poetischeren Namen – inspiriert von der amerikanischen Tradition. Die "Pirat", ein 5 Meter langes Dinghy mit einem 10 Quadratmeter großen Segel, wurde bereits 1938 konstruiert und ist bis heute beliebt.
Im Laufe der Jahrzehnte stieg die Teilnehmerzahl stetig an. In den 1970er- und 80er-Jahren gingen meist vier bis sechs Teams an den Start, in den 1990er- und 2000er-Jahren waren es bereits acht bis zehn. Seit den 2010er-Jahren liegen die Zahlen bei zehn bis vierzehn Mannschaften, wobei Pandemien und regionale Vorschriften gelegentlich für Rückgänge sorgten. Die meisten Teilnehmer kommen heute aus Norddeutschland, darunter aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
In diesem Jahr gibt es erstmals eine Nachwuchsklasse, und die Regatta findet zeitgleich mit den NRW-Meisterschaften statt. Die Sieger stehen nach drei Rennen bis Sonntag fest. Unter den Startern sind auch die Münsteraner Jannis Wunderlich und Jonas Becker, die zum zweiten Mal antreten. Sie betonen besonders den starken Gemeinschaftsgeist unter den Seglern.
Die Regatta beginnt am Samstagnachmittag, wenn 75 Teams um den Titel kämpfen. Sowohl der Aaseepokal als auch die NRW-Meisterschaften laufen parallel und versprechen ein actionreiches Wochenende. Die endgültigen Ergebnisse werden nach dem dritten Rennen am Sonntag feststehen.






