18 March 2026, 01:10

Deutsche Skeleton-Athleten kämpfen um Olympia-Medaillen nach verletzungsreicher Saison

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Frau, die auf einer Laufbahn während des 100m-Finals der Frauen bei den Olympischen Spielen 1956 läuft, mit einer Zuschauermenge, Gebäuden und Pfählen im Hintergrund.

Deutsche Skeleton-Athleten kämpfen um Olympia-Medaillen nach verletzungsreicher Saison

Olympischer Skeleton-Wettbewerb erreicht Höhepunkt – Deutsche Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer im Medaillenkampf

Die Entscheidung im olympischen Skeleton-Wettbewerb steht bevor, und die deutschen Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer haben gute Chancen auf Edelmetall. Beide liegen vor dem finalen Lauf auf den Medaillenrängen und jagen dem britischen Weltmeister Matt Weston hinterher, der aktuell mit knappem Vorsprung führt. Ein Podestplatz wäre der krönende Abschluss einer anspruchsvollen Saison für das Duo, das sich trotz Verletzungen bis in die Spitzenränge gekämpft hat.

Jungk, 34, belegt derzeit Platz zwei – nur 0,39 Sekunden hinter Weston. Seine Leistung ist umso bemerkenswerter, da seine Saison von Verletzungen überschattet war. Vor vier Jahren holte er in Peking Silber, damals noch hinter seinem Teamkollegen Grotheer.

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Grotheer, 33, geht als Dritter in den entscheidenden Lauf. Auch er hatte in dieser Saison mit körperlichen Rückschlägen zu kämpfen, was einen weiteren olympischen Medaillenerfolg umso wertvoller machen würde. Zu seinen bisherigen Erfolgen zählen Gold in Peking 2022 und Bronze bei den Weltmeisterschaften in Cortina 2026.

Der führende Weston aus Großbritannien stellte zwischenzeitlich einen Streckenrekord auf und baute seinen Vorsprung aus. Unterdessen liegt Felix Keisinger vom WSV Königssee auf Platz sechs, knapp außerhalb der Medaillenränge.

Sowohl Jungk als auch Grotheer haben in der Vergangenheit bereits olympische Medaillen gewonnen. Ihre Erfahrung und mentale Stärke könnten nun den Ausschlag geben, um Deutschlands starke Tradition im Skeleton weiter zu festigen.

Der finale Lauf wird zeigen, ob Jungk oder Grotheer den Rückstand auf Weston aufholen können. Eine Medaille für einen der beiden wäre nach den Verletzungssorgen dieser Saison ein beeindruckendes Comeback. Mit zwei Deutschen auf dem Podest bei früheren Olympischen Spielen verspricht das Rennen einen spannenden Showdown.

AKTUALISIERUNG

Deutschlands Skeletonschützen sichern Podestplatz in Milan-Cortina

Das Männer-Skeleton-Rennen endete mit einem deutschen Podest-Triple. So lief es ab:

  • Axel Jungk sicherte sich Silber, wiederholte seinen Erfolg von 2022, trotz anhaltender Verletzungskämpfe.
  • Christopher Grotheer gewann Bronze, fügte seinem 2022er Gold und 2026er Weltmeisterschafts-Bronze hinzu.
  • Matt Weston aus Großbritannien behielt seinen Titel mit Gold, nachdem er einen neuen Bahnrekord aufgestellt hatte.