Bergisch Gladbach erweitert Inklusionsbeirat für mehr Vielfalt und Teilhabe
Jakob MaierBergisch Gladbach erweitert Inklusionsbeirat für mehr Vielfalt und Teilhabe
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder gewachsen. Mit dieser Erweiterung soll die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt besser abgebildet werden. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten.
Vor den Änderungen im Jahr 2023 zählte der Beirat zwölf Mitglieder. Diesmal wurden die meisten neuen Vertreter von Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderungen sowie von Migrantenvereinen nominiert.
Der Beirat hat zudem seinen Aktionsplan zur Inklusion überarbeitet. Die neue Fassung ist in einer klareren, leichter verständlichen Sprache verfasst. Der Plan wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.
Zur neuen Vorsitzenden wurde Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Darüber hinaus bestimmte der Beirat Mitglieder, die die lokale Politik und Verwaltung in den Fachausschüssen des Stadtrats beraten sollen.
Die neu zusammengesetzte Gruppe vereint erfahrene Mitglieder mit frischen Stimmen. Ihre unterschiedlichen Perspektiven sollen künftige Entscheidungen zur Inklusion in Bergisch Gladbach prägen.
Der erweiterte Beirat spiegeln nun eine breitere Palette der Stadtbevölkerung wider. Mit dem aktualisierten Aktionsplan und einer verständlicheren Kommunikation sollen Barrierefreiheit und Teilhabe verbessert werden. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats wird die nächsten Schritte einleiten.






