AfD scheitert bei Kommunalwahlen in NRW – nur 14,5 Prozent trotz bundesweitem Aufwind
Moritz RichterAfD scheitert bei Kommunalwahlen in NRW – nur 14,5 Prozent trotz bundesweitem Aufwind
Rechtspopulistische AfD enttäuscht bei Kommunalwahlen in NRW
Bei den jüngsten Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen (NRW) blieb die AfD hinter den Erwartungen zurück. Mit nur 14,5 Prozent der Stimmen erhielt die Partei weniger Zuspruch als in bundesweiten Umfragen. Analysten bezeichnen die Rechtspopulisten seitdem als "Papiertiger" im Land.
Trotz ihrer wachsenden bundespolitischen Präsenz konnte die AfD in NRW keine Stichwahl für sich entscheiden. Tatsächlich sank die Unterstützung in der zweiten Runde im Vergleich zum ersten Wahlgang. Dieser Rückgang fiel in eine Phase, in der rechtsextreme Flügelkämpfe innerhalb der Partei für interne Zerwürfnisse sorgten.
In den lokalen Wahlkämpfen spielte die AfD kaum eine Rolle – stattdessen dominierten regionale Themen die Debatten. Landesvorsitzender Martin Vincentz wertete die Ergebnisse dennoch als Erfolg, obwohl die Partei unter ihrem Bundestrend blieb. Kritiker werfen sowohl politischen Konkurrenten als auch Medien vor, den Einfluss der AfD im Land überzogen darzustellen.
Ein Kommentar in der Sendung 5 Westblick (gesendet am 29. September 2025 um 17:05 Uhr) unterstrich die begrenzte Wirkungskraft der AfD in NRW. Darin hieß es, die Schwierigkeiten der Partei lägen in inneren Spannungen und einer Überschätzung durch Gegner begründet.
Mit 14,5 Prozent in NRW bleibt die AfD deutlich hinter ihrem bundesweiten Stand zurück. Ohne einen einzigen Stichwahlsieg wirkt ihr Einfluss im Land vorerst begrenzt. Beobachter verweisen darauf, dass anhaltende interne Konflikte und äußere Wahrnehmungen die weitere Entwicklung der Partei im Land prägen werden.






