53-Jähriger aus Lüdenscheid verliert Geld durch perfiden Krypto-Betrug via WhatsApp
Emma Krause53-Jähriger aus Lüdenscheid verliert Geld durch perfiden Krypto-Betrug via WhatsApp
53-Jähriger aus Lüdenscheid fällt auf Kryptowährungsbetrug herein
Ein 53-jähriger Einwohner Lüdenscheids ist Opfer eines Kryptowährungsbetrugs geworden.
Das Opfer aus Lüdenscheid erhielt eine verdächtige WhatsApp-Nachricht, die schließlich zum Betrug führte. Nach der Aufforderung, eine App zu installieren, gewährte die Person den Betrügern unwissentlich Zugriff auf persönliche Daten. Die Kriminellen tätigten daraufhin unbefugte Abbuchungen von der Kreditkarte des Geschädigten.
Dieser Fall steht für einen bundesweiten Trend: In Deutschland ist Krypto-Betrug in den vergangenen zwei Jahren um etwa 40 Prozent angestiegen. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilt, stieg die Zahl der gemeldeten Fälle von 1.200 im Jahr 2024 auf 1.680 im Jahr 2025. Betrüger setzen zunehmend auf KI-generierte Deepfakes und Liebesbetrug, um ihre Opfer zu täuschen. Die häufigsten Methoden bleiben jedoch Anlagebetrug (55 Prozent der Fälle) und gefälschte Wallets (30 Prozent). Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen (60 Prozent), doch auch Senioren über 60 machen mittlerweile 25 Prozent der Opfer aus.
In einem nicht damit zusammenhängenden Vorfall nahm die Polizei einen 39-jährigen Mann in der Nähe des Lüdenscheider Rathausplatzes fest. Der Verdächtige soll Sicherheitskräfte mit einem Teppichmesser bedroht und Werbebanner beschädigt haben. Gegen ihn wird wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt.
Der Betrugsfall in Lüdenscheid unterstreicht die wachsende Gefahr durch Krypto-Kriminalität, insbesondere über Messengerdienste. Die Polizei warnt weiterhin vor unerbetenen Nachrichten und verdächtigen App-Downloads. Der festgenommene Mann bleibt derweil in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.






