30 December 2025, 04:12

Zeuge im Ludwigsburger Todesrennen-Prozess wegen Meineids festgenommen

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit vielen Autos, die sich auf der Straße dahinter bewegen, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Zeuge im Ludwigsburger Todesrennen-Prozess wegen Meineids festgenommen

36-jähriger Zeuge im Ludwigsburger Todesrennen-Prozess wegen Meineidsverdachts im Gericht festgenommen

Ein 36-jähriger Zeuge im Prozess um das tödliche illegale Straßenrennen in Ludwigsburg wurde am Freitag während der Verhandlung im Stuttgarter Landgericht festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, unter Eid falsche Aussagen gemacht zu haben. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Die Festnahme erfolgte im Rahmen des laufenden Verfahrens zu dem tödlichen Rennen, das sich am 20. März in Ludwigsburg ereignet hatte. Die Ermittler werfen dem Zeugen vor, wissentlich die Unwahrheit gesagt zu haben, woraufhin die sofortige Inhaftierung verfügt wurde.

Unabhängiger Fall: Raserdelikt in Menden In einem nicht zusammenhängenden Vorfall kontrollierten Beamte in Menden in der Nacht zum 24. Dezember gegen 2 Uhr einen 21-jährigen Ortsansässigen, der mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Hämmestraße unterwegs war. Da der Verdacht eines illegalen Straßenrennens bestand, hielten die Polizisten den Fahrer an und beschlagnahmten seinen Audi A1. Zudem wurde ihm der Führerschein vorläufig entzogen. Gegen den jungen Mann wird nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem nicht genehmigten Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Die Behörden prüfen beide Fälle weiter.

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Der 36-jährige Zeuge bleibt vorerst in Haft, während die Staatsanwaltschaft die Meineidsvorwürfe untersucht. Dem 21-Jährigen aus Menden drohen unterdessen Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und möglicher Beteiligung an einem illegalen Rennen. Beide Ermittlungen dauern an.