Zeitzeugin berichtet: Kindheit im zerstörten Düren nach 1945
Im kommenden Jahr findet in Düren eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu Kriegserlebnissen statt. Die Volkshochschule Rur-Eifel (VHS Rur-Eifel) veranstaltet am 15. Januar 2026 unter dem Titel „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“ einen Abend mit der Zeitzeugin Marianne Tombeux. Sie wird über ihre Erinnerungen aus dieser Epoche berichten und persönliche Einblicke in Überleben und Wiederaufbau geben.
Die Veranstaltung dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS Rur-Eifel in der Violengasse. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren organisiert, wird Tombeux von ihrer Kindheit im Krieg erzählen – von der Evakuierung ihrer Familie bis zum Schock der Rückkehr in eine zerstörte Heimat.
Zudem wird sie Passagen aus ihrem Buch vorlesen, das die Entbehrungen der Nachkriegszeit in Düren schildert. Obwohl der Titel des Werks noch nicht feststeht, bilden ihre authentischen Erzählungen den Mittelpunkt des Abends. Eine vorherige Anmeldung über das offizielle Formular oder die Website der VHS Rur-Eifel ist erforderlich.
Der Vortrag bietet die seltene Gelegenheit, direkte Zeugnisse einer Überlebenden der Dürener Kriegszerstörung zu hören. Interessierte an lokaler Geschichte oder persönlichen Kriegsberichten können teilnehmen, sofern sie sich rechtzeitig einen Platz sichern. Ziel der Veranstaltung ist es, Erinnerungen an eine prägende Phase der Stadtgeschichte zu bewahren und weiterzugeben.
