16 April 2026, 06:09

Wie Landwirte Dürreperioden mit neuen Strategien und Technologien trotzen

Ein Plakat, das eine Karte des US-Dürremonitors vom 10. Januar 2023 zeigt, mit begleitendem Text und Logos.

Wie Landwirte Dürreperioden mit neuen Strategien und Technologien trotzen

Dürreperioden breiten sich in immer mehr Regionen aus – besonders im Frühling und frühen Sommer. Landwirte sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, unter trockeneren Bedingungen stabile Erträge zu sichern. Doch es gibt neue Strategien und Technologien, die bei der Anpassung an diese veränderten Bedingungen helfen.

Besonders Böden mit niedrigem Humusgehalt leiden stärker unter Trockenheit. Durch die Zugabe von Mist, Kompost, Stroh oder Festmist lässt sich der Humusanteil erhöhen und die Wasserspeicherfähigkeit verbessern. Dieser einfache Schritt hilft den Kulturen, längere Trockenphasen zu überstehen.

Auch der richtige Zeitpunkt spielt bei der Düngung eine entscheidende Rolle. Eine frühzeitige Nährstoffgabe erweist sich in trockenen Jahren als besonders wirksam, da die Pflanzen die benötigten Stoffe dann zur Verfügung haben, wenn sie sie am dringendsten brauchen. Präzisionstechnik beim Säen kann ebenfalls helfen, indem sie Saatgut wie Raps in feuchtere Bodenschichten bringt. So verringert sich das Risiko einer schlechten Keimung in ausgetrocknetem Oberboden.

Eine Bodenbearbeitung kurz vor der Rapsaussaat kann den Wasserverlust zusätzlich reduzieren. Wird der Acker erst im letzten Moment vorbereitet, bleibt die Feuchtigkeit dort erhalten, wo die Samen sie benötigen. Gleichzeitig geben ertragsstabile Sorten den Landwirten mehr Flexibilität, da sie zuverlässig in verschiedenen Lagen performen – auch in trockeneren Gebieten.

Auch die Wahl der Kulturen und die Fruchtfolge sind entscheidend. In Regionen, die von Frühsommertrockenheit betroffen sind, kann Winterroggen freiwillig aufkommenden Weizen ersetzen, da er Trockenphasen besser verkraftet. Durch den Anbau von Pflanzen mit unterschiedlichen Wasserbedarfsspitzen lässt sich das Risiko streuen – so sind bei einem Ausfall nicht alle Erträge gefährdet. Frühreifende Sorten haben in Dürrejahren Vorteile, können aber in feuchteren Jahren geringere Erträge bringen.

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Landwirte verfügen heute über ein breiteres Instrumentarium, um Trockenheit zu begegnen – von Bodenverbesserungen bis hin zu intelligenteren Anbaumethoden. Eine Kombination dieser Maßnahmen kann helfen, die Erträge auch dann zu stabilisieren, wenn trockene Bedingungen häufiger auftreten. Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Lösungen, die in verschiedenen Regionen und unter wechselnden Wetterbedingungen funktionieren.

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